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Wir sind bereit und die Wettervohersagen versprechen viel Sonne für den Sonntag!

Und wir möchten nicht versäumen auf ein weiteres Highlight unserer Tour hinzuweisen:

Mont Ventoux, Galibier, Stelvio, Muro di Sormano & Kurricker Berg sind nur einige der legendären Gipfel im internationalen Radsport und RTF-Business.

Schauplatz legendärer Schlachten auf zwei Rädern und in diesem Jahr ist einer davon Teil unserer 41. CHRISTOPHORUS RTF: Der Kurricker Berg!

Wer vom Gipfel des “Col Kurrick” seinen Blick Richtung Süden richtet, kann bei guter Sicht bis auf die Münsterländer Voralpen blicken (Unwissende sprechen vom Haarstrang).

RTF 2022

Dazu die knackigen Zahlen, Daten, Fakten des Münsterländer Klassikers:
- gnadenlose 0,34 km Gesamtdistanz
- unglaubliche 20 Höhenmeter, die selbst der härtesten Wade keine Gnade lassen
- durchschnittliche Steigung von 5,7 % geradewegs nach Valhalla mit einer 9,578 % Steigung in der Spitze

Und hier die sonnige Wetter-Prognose:

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Also: Wir sind bereit und freuen uns auf Eure Teilnahmen.

Zum letzten Wertungslauf der Radsport-Bundesliga und gleichzeitig der Deutschen Meisterschaft am Berg startete Fabian Peplau mit seinen Teamkollegen des Teams Embrace The World U19. Bei kühlen 8 Grad im sauerländischen Wenholthausen, erklang pünktlich um 9:00 Uhr das Startsignal zu den finalen 98 km und 2.800 Höhenmetern der diesjährigen internationalen Bundesligasaison.

Vom Start weg ging es direkt mit ca. 14 % Steigung in den Anstieg und die ersten Renner konnten nach kaum einer Minute dem angeschlagenen Tempo nicht mehr folgen. Es folgte ein Ausscheidungsrennen, bis sich eine kleine Gruppe absetzen konnte. Durch einen Fahrer des Embrace the World Teams, der in der Spitzengruppe vertreten war, musste keine Nachführarbeit durch das Team im Peloton geleistet werden. Am Ende belegte Ole Jablonski einen sehr starken 5. Platz, was gleichzeitig die Beste Einzelplatzierung in der jungen Bundesliga-Teamgeschichte darstellt. Mit Linus Brinkert auf Platz 37 und Fabian Peplau auf Platz 47 konnten wir noch den 8. Platz in der Teamwertung des Tages belegen.

Nur einen Tag später nahm Fabian bei sehr widrigen äußeren Bedingungen sein letztes Saisonrennen (Phönix-West Dortmund) unter die Räder. Da kein gesondertes Rennen der U19 Klasse ausgeschrieben wurde, durfte Fabian im Rennen der Männer-Amateure starten. Dieses Rennen wurde durch Punktewertungen entschieden. Das bedeutet, dass alle 10 Runden Punkte für die ersten vier Fahrer vergeben wurden. Am Ende gewinnt dann der Fahrer, der die meisten Punkte sammeln konnte.

Mit noch schweren Beinen vom Vortag ging Fabian die ersten drei Wertungssprints noch leer aus, bis er sich mit Andreas Jung vom RSV Gütersloh absetzen konnte. Nach einem fast 30km langem “Paarzeit”fahren konnte Fabian noch ausreichend Punkte sammeln, um am Ende bis auf Platz vier nach vorne zu fahren.

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Fabian Peplau (U19) dicht gefolgt von Andreas Jung vom RSV Gütersloh (Senioren).

Walburga und Peter sind erfahrene Ötzis und für ihren Live-Bericht vom diesjährigen Ötztaler einfach auf das Foto der beiden vor beeindruckender Kulisse klicken:

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Das E-Bike ist eine gute Gelegenheit, die Touren unserer RTF am Sonntag, den 25.09.2022 zu erkunden.

E-Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h sind hier gefragt. Insbesondere auf der Einsteiger-Tour mit 45 km Gesamtstrecke bietet es sich an, einmal eine Runde in den Nordosten von Werne zu probieren. Gestartet wird am AFG in Werne.

Die 45 km-Tour bieten wir auch als geführte Rundtour an. Erfahrene RSC-Guides starten mit allen Interessierten um 10:00 Uhr ab AFG in Werne. Nach dem Kurricker Berg gibt es eine Verpflegungspause in Ameke und danach geht es wieder im gemäßigten Tempo zurück nach Werne.

Eine Rundtour ins Münsterland im geschlossenen Verband, wobei die Führung durch die RSC-Guides eigentlich nicht nötig ist, da die Strecken komplett ausgeschildert sind. Aber wir haben uns gedacht, dass gemeinsames Radfahren Spaß macht und so die Gelegenheit zum gemütlichen Plauschen und Kennenlernen genutzt werden kann. Vielleicht kann auch die eine oder andere radtechnische Frage geklärt werden.

Neben der 45 km Tour stehen noch weitere Strecken auf dem Programm, wer also Lust auf mehr hat, ist immer willkommen. Einfach Akku aufladen und mitfahren.

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Eine Tour für alle mit Spaß am gemeinsamen Radfahren!

 

 

Alu und Carbon, Scheibenbremsen und elektrische Schaltung?

Nein, das braucht der “Radästhet-Klassik” bei seiner Suche nach dem klassischen Stahlrad alles nicht.
Bastler, Tüftler, Stahlrad-Fahrer, Nostalgiker begeistern sich fürs Vintage-Rad und lassen den Charme längst vergangener Tage neu aufleben.
Ab wann ist ein Rennrad denn nun Vintage?
Dazu zählen z.B. die folgenden Kriterien:
• Stahl Rennräder bis Baujahr 1987/88
• Pedale mit Pedalkörben und Riemen (keine Klickpedale!)
• Rennradlenker mit Bremsen und außen verlegten Kabeln
• Schalthebel am Unterrohr (keine Schaltwippen am Lenker!)
• Laufräder aus Stahl oder Leichtmetall mit Rennrad Bereifung (700 x 18 – 23C)
• Kurbel aus Stahl oder Leichtmetall (keine Carbonteile!)
Es geht um klassische, originale Rahmen, periodenkorrekte Teile, Gruppen-Originalteile, um passende Retro-Bekleidung und vieles mehr. In der Klassiker-Szene gibt es dabei die unterschiedlichsten Schwerpunkte, aber allen Begeisterten ist es gemein, das Puristische am Rennrad, die Leichtigkeit des Fahrens und die Vorliebe für Unikate zu teilen.
Auch beim RSC Werne hat sich mittlerweile eine Gruppe von Fahrern über diese Leidenschaft zum Vintage-Rad zusammengefunden. Es wird beim Tech-Talk gefachsimpelt, gemeinsam nach Teilen gesucht, Reparaturanleitungen werden ausgetauscht oder man fährt gemeinsam zu Klassiker-Ausfahrten, bei denen die verschiedensten Retro-Bikes im Fokus stehen. So sind RSC-Fahrer beim Cologne Classic oder beim Velo Classic in Rumpshagen dabei gewesen.
Unsere Klassiker-Fahrer freuen sich nun sehr, Euch bei unserer RTF am 25.09.2022 ihre Leidenschaft und ihre Räder vorzustellen. Es gibt eine kleine Ausstellung mit historischen Rädern – von einem Rad mit Karbid-Beleuchtung bis hin zu diversen klassischen Rennrädern mit ihren typischen Lackierungen, mit klassischen Rahmen und Lenkern sowie den jeweiligen technischen Finessen gibt es einiges zu bestaunen.
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Aber das ist noch nicht alles: Wer möchte, bringt sein eigenes Stahlrad mit und es geht auf eine gemeinsame moderate Ausfahrt. Gefahren werden soll unsere 45 km-Strecke mit einer gemütlichen Pause auf unserer Verpflegungsstation in Ameke. Nicht nur Stahlrad-Begeisterte, sondern auch solche, die es noch werden wollen, können sich der Gruppe mit unseren Klassik-Fahrern anschließen. Gestartet wird um 09:30 Uhr ab Start/Ziel am Anne Frank Gymnasium in Werne.
Gerne auch in historischer Bekleidung! Denn damals waren noch Merino-Shirts das Non-Plus-Ultra!
Für die schönste Kombination aus Rad und Fahrer gibt es einen Preis! Also: es könnte sich lohnen!
Wir freuen uns auf Euch.

 

 

MTB- Marathon in Grafschaft bei Schmallenberg

Schon mit einem positiven Grundgefühl und dem Wissen, dass die letzten Trainingswochen sehr gut liefen, ging es für Heiko Schmitt bis auf Platz 3 in seiner Altersklasse. Dabei nahm er ebenso wie Ina Meinert, die 35 km lange und mit 900 Höhenmetern versehene Kurzdistanz in Angriff. Für Ina reichte die Form “nur” eine Woche nach ihrem läuferischen Halbmarathon-Debut zu Platz 4 in ihrer Altersklasse.

Über 90 km und 1600 Höhenmeter ging Marcel Meinert ins Rennen und konnte einen starken 6. Platz in seiner Altersklasse einfahren.

Das perfekt organisierte Rennen in Grafschaft ist bekannt für seine langen Anstiege in den Wäldern des Sauerlandes. Neben Schotter und dem ein oder anderen groben Stein, wurde trotzdem auch die Landschaft gebührend genossen.

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Radrennen Nettetal

Keine 24 Stunden nach seiner Rom-Klassenfahrt, nahm Fabian Peplau das Rennen aus Nettetal unter die Räder. Ohne große Erwartungen an die Leistungsfähigkeit, ging es mehr darum, den Körper aus seinem Pausenmodus zu erwecken. Mit Platz 9 am Ende und der Erkenntnis, dass es ziemlich zäh gewesen ist, geht es unmittelbar in Richtung des letzten Rennblocks der Saison.

Seine Teamkollegen aus dem Team Embrace The World U19 erreichten die Plätze 2 durch Ole Jablonski, 3 durch Kenai Sterenborg,  6 durch Czongor Szekely, 8 durch Jan Albrecht sowie Platz 11 durch Linus Brinkert. Damit konnte das gelbe Trikot des Rose NRW Cups auf Oles Schultern verbleiben und wir fiebern dem finalen Rennen in zwei Wochen entgegen.

Ebenfalls am Start waren Dirk Riechers und Bernhard Langanki in der Rennklasse der Senioren 4. Dort erreichten die Beiden Routiniers die Plätze 15 und 24.

 

Sport und Vereinsmeile Werne

Im Rahmen des dritten Sports und Vereinsmeile am Samstag 20. August, partizipierte auch der RSC Werne mit einem großen Aufgebot auf dem Museumsvorplatz. Getreu dem Motto „Wir bewegen Werne“ des Stadtsportverband, präsentierten wir die unterschiedlichen Angebote und Möglichkeiten, die wir zu bieten haben. Neben einem sehenswerten Überblick historischer und aktueller Rennräder, gab es einen Rollentrainer, der durch die Touristik und Rennabteilung betreut wurde. Im Rahmen der „Mehr Watt ist immer besser“ -Wertung, konnte Finn Seida mit 371 Watt überzeugen und den Tagessieg erstrampeln.

Auf dem MTB Parcours der Radsportjugend NRW, konnten die MTB Kids ihr Können demonstrieren. Durch eine Vielzahl mobiler Rampen, Podeste und Treppen wurde eindrucksvoll demonstriert, was möglich ist und Jedermann:frau hatte die Möglichkeit, dies auch unterstützt austesten zu können.

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In der grünen Hölle  – Radsportler vom RSC Werne bei „Rad am Ring“

Von Walburga Hernold

Die sagenhafte „grüne Hölle“, die Nordschleife des Nürburgrings, gehört zumindest im Motorsport zu den prestigeträchtigsten Kursen überhaupt.  Bis heute ist das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein Highlight im Motorsport-Kalender. Seit ungefähr 20 Jahren ist der Ring einmal im Jahr aber auch fest in der Hand des Radsports – so auch in diesem Jahr wieder am dritten Juli-Wochenende.  „Rad am Ring“ hat sich dabei längst einen ebenso mythischen Ruf erworben, wie diverse Motorsport-Events.

Im Programm von „Rad am Ring“ wird für nahezu jede Leistungsklasse etwas geboten, vom normalen Touren-Radler bis zur Rad- Bundesliga Fahrer. Sogar für die Kleinsten ist ein Kids Race im Angebot.  Highlights der Veranstaltung sind aber fraglos die Straßenrennen am Samstag sowie das 24h-Rennen, welches in Team-Größen vom Einzelstarter bis zu Teams aus 8 Fahrern bestritten werden kann. Wer keine 24h dabei sein möchte, kann bei Straßenrennen über 75 oder 150 km starten.  Rad am Ring ist also im wahrsten Sinne ein Großevent in der Radzene.

Die tolle Stimmung an der Strecke prägt das Event in besonderem Maße.  Die meisten Radsportler campen – zusammen mit Ihren Team- oder Vereinskollegen – von Freitag bis Sonntag auf dem Gelände. Verschiedenste Musikrichtungen beschallen dann den Kurs, ein Duft von Gegrilltem liegt abends über dem Gelände, während viele, die gerade nicht selber fahren müssen unaufhörlich andere Sportler im Wettkampf anfeuern. All das gibt dem Event ein ganz besonderes Flair, auf das ich mich schon Monate im Voraus gefreut habe.  Insgesamt waren 8.600 Sportler in den verschiedenen Disziplinen am Start. Bisher habe ich erst an einer anderen Radveranstaltung ein ähnliches Feeling erlebt, denn es ist für mich immer wieder faszinierend und beeindruckend, wenn mitzuerleben, wie viele radsportbegeisterte Menschen es gibt.

Los ging das sportliche Programm bereits am Freitagabend mit eine Einzelzeitfahren über die Nordschleife. Samstag folgten dann ab Mittag zunächst die Starter über die diversen Distanzen der Straßenrennen, bevor als Letztes kurz vor 13 Uhr der Start zum 24h-Rennen erfolgte.

Vom RSC Werne e.V. waren drei Vereinsmitglieder am Start.  Sandra, die gemeinsam mit Arbeitskollegen in einem Teamwettkampf startete. Für Sandra war es der erste Start bei RaR. Außerdem war mein Mann Peter zusammen mit seinem Freund Günther Kämper aus Lüdinghausen im 24h-Rennen für 2er-Teams gestartete. Ich hatte mich für das 150 km Jedermann am Samstag Rennen.

Mit dem 150 km Rennen begann Samstag um 12:30 Uhr die Rennen der Jedermänner und  -frauen.  Insgesamt waren 6 Runden mit jeweils über 500 Höhenmeter pro Runde zu bewältigen. Die Rennstrecke nutzte dabei einen Teil des Grand Prix-Kurses am Nürburgring, über die in der Vergangenheit Formel 1-Boliden jagten, und führte dann auf die Nordschleife, die mit dem Anstieg zur Hohen Acht topografisch außerordentlich anspruchsvoll ist. So kamen bei 150 km Gesamtstrecke gut  3100 Höhenmeter zusammen. Damit gehört der Rennkurs auf dem   Nürnburgring zum schwersten, was man in Deutschland als Hobbyfahrer in einem Rennen fahren kann.

Neben dem Anstieg sind  auch die kurvenreichen Abfahrten spektakulär,  besonders  die legendäre „Fuchsröhre“  fordert volle Konzentration, denn hier kann man leicht an die 100 km/h erreichen – mit dem Fahrrad!  Mehrfach schließt sich auf dem Kurs an eine steile Abfahrt eine knackige Gegensteigung an, so dass ich mich bei jeder Runde bemüht habe mit möglichst viel Schwung mit in diesen Gegenanstieg zu fahren.  Neben der Topografie bestand eine weitere Schwierigkeit des Rennens in den hohen Temperaturen, die vielen Teilnehmern, so auch mir, zu schaffen machten. So hieß es ausreichend trinken, und sich die Kräfte für die Dauer des Rennens einzuteilen. Insgesamt waren in diesem Rennen 20 Frauen am Start. Wobei die meisten Teilnehmerinnen in der Masters 2-Gruppe starteten. In der Klasse Masters 4,  in der ich startete waren keine weiteren Starterinnen. Das hat mich vor dem Start etwas demotiviert. Ich habe mir aber zwei Ziele gesteckt. Das erste war, das Rennen zu schaffen und schön wäre es wenn es mir als ältester Teilnehmerin gelänge,  nicht das Schlusslicht des Rennens  zu werden.

Als es dann soweit war und das Feld ins Rollen kam, war die Motivation und das Rennfeeling wieder da. Aufgrund der großen Hitze musste ich ab Runde 4 jedes Mal an der Verpflegungsstelle an der Hohen Acht anhalten, um mich mit Wasser abzukühlen und meine Trinkflasche aufzufüllen. Meine persönlich gesteckten Ziele habe ich mit dem 12. Platz im Frauenfeld erreicht.

Nachdem ich mein Rennen beendet und mich etwas erholt hatte, hatte ich Gelegenheit, Peter und Günni im 24h-Rennen zu unterstützen.  Beide lagen am Samstag zunächst noch auf dem vierten Platz ihrer Altersklasse 50+, konnten sich dann im Verlauf der Nacht aber auf den zweiten Rang (unter rund 30 Teams in ihrer Altersklasse) vorarbeiten und auf diesem Rang auch das Rennen abschließen.   Gemeinsam schafften sie in den 24h 25 Runden auf dem Kurs, was einer Distanz von mehr als 650 km entsprach.  Allein im 24h-Rennen waren rund 4500 Starter unterwegs, die am Sonntagnachmittag wieder das Ziel erreichten. Dass nach so vielen Stunden im Sattel bei der Zieldurchfahrt viele Emotionen spürbar wurden, kann man sich sicher leicht vorstellen. Die Freude jedes Einzelnen und das Jubeln der Teams sorgten  auch dieses Mal wieder für  Gänsehaut-Feeling – auch bei mir.   Den Abschluss des Wochenendes bildeten dann schließlich die Siegerehrung für die 24h-Fahrer, bei der auch Peter und Günni ihre wohlverdiente Ehrung bekamen.

Meinen großen Respekt haben alle Teilnehmer, die sich an dem RaR als Einzelstarter oder auch in den Teams 24 Std.  den sportlichen Herausforderungen stellen.  Chapeau! Wer mit vielen Gleichgesinnten ein unvergessliches Renn-Wochenende auf einem grandiosen Renn-Kurs erleben will, dem sei Rad am Ring wärmstens an Herz gelegt.

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Jugend MTB Sommercamp in Vorarlberg, Österreich vom 17.07. – 24.07.2022

Am Sonntag der 4. Ferienwoche ist es endlich so weit! Mit großer Vorfreude machen sich Marlene, Finn, Toby, Philipp, Henry, Henri, Justus mit den Betreuern Silke, James und Christoph auf den Weg zum Bikepark Brandnertal in Vorarlberg, Österreich.

Nach ca. 8 Stunden Fahrt sind wir auf 1200 m Höhe angekommen und beziehen das DAV Schwabenhaus. Ein Selbstversorgerhaus von 1815 in toller Lage, ca. 10 min. mit dem Rad vom Bikepark Lift entfernt. Das traumhafte Bergpanorama und das beständige Wetter versprechen eine großartige Woche. Zu unserer Freude sind wir zunächst allein vor Ort, und können uns wunderbar ausbreiten.

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Direkt werden die Räder vom neuen RSC Anhänger abgeladen, der Übungsbereich und die Drop Anlage des Bikeparks werden sofort ausprobiert. Nach dem Abendessen wird die Terrasse zur Bike Werkstatt. Reparaturen durchgeführt, Dämpfer Set-Up verändert bzw. sogar Teilebestellungen per Expresslieferung ins nahegelegene Hotel organisiert.

Nach dem Frühstück vor grandiosem Bergpanorama haben wir dann ab Montag für 3 Tage ein MTB Guiding gebucht. Andi und Brian von den Allrideguides führen uns in 2 Gruppen in die Strecken des Bikeparks ein. Neben Fahrtechnik Tipps arbeiten sie mit uns daran, unsere Grenzen auf den Trails zu verschieben, mit Mut neue Abschnitte zu fahren und Sprünge zu wagen. Mit Erfolg!

Die nächsten 3 Tage fahren wir dann in kleinen Gruppen und genießen die großartige Bergwelt. Jump Lines, Downhill Passagen, Single-Trails und Whip-off Strecken, alles wird ausprobiert. Aber, MTB Gravity/Enduro fahren im Bikepark ist ein Risikosport. Stürze bleiben nicht aus.

Zum Glück ist mit Marlene als ausgebildete Schulsanitäterin eine professionelle Wundversorgung gewährleistet. Toby, Finn, Justus als leitende Mechaniker beheben derweil die Schäden an den MTB fachmännisch. Silkes Bananenshakes versorgen uns wieder mit Energie und die nächste Abfahrt ist gerettet.

Und sollte etwas fehlen, James radelt mit dem Rennrad mal eben ins Tal und besorgt fehlende Teile, trainiert nebenbei und macht so ca. 4000 hm in dieser Woche. Zum Eis essen nach Bregenz, kein Weg ist ihm zu weit.

Kurzum, es war eine rundum gelungene Woche, mit tollem Zusammenhalt in der Gruppe.

Danke an Christoph für den Bericht!!!!

MTB Brandnertal

Das bunte Bundesradsporttreffen des Bund deutscher Radfahren vom 27.-31.07.2022 in Schwerin!

Wir waren dabei! Und alle die dabei waren, waren sich zum Ende auch wieder einig: es hat sich gelohnt.

Eine ganze Woche Tourenangebote in verschiedenen Längen, von der familientauglichen Tour mit 40 km bis hin zum traditionellen sonntäglichen Radmaration mit über 200 km (letzterer am Sonntag). Bei den darauffolgenden Touren von Montag bis Samstag war jeweils ein Strecke um 50, um 80 und um 110 km im Angebot. Für jedes Rad, für jedes Fitnesslevel – für alle.

Am Samstag, den 23.07.2022 reiste die RSC Werne-Gruppe an – bis auf Harald Stengl, der es sich nicht nehmen ließ, zum Bundesradsporttreffen in Schwerin standesgemäß mit dem Rad anzureisen und sich dafür schon am Mittwoch vorher aufs Rad schwang, um begleitet von Thomas Kimm die ersten beiden Etappen der 450 km langen Anreise in Angriff zu nehmen. Am Freitag absolvierte er die letzten 150 km im Alleingang – Respekt.

Am Samstag konnte Harald sich erholen und alle anderen 7 Teilnehmer/innen aus Werne nutzten die Möglichkeit der Einschreibung für den Start in die Tourenwoche am Sonntag.

Und Sonntag ging es los: Martin Temmann finishte den Marathon über 200 km mit einem Schnitt von 31 km/h. Peter Holzrichter und Harald Stengl sowie Monika Biermann, Peter Wenner und Iris Ludwig nahmen sich die Strecke mit 75 km vor und Ludger Siegeroth fuhr mit Ottmar Ulrich-Neuhaus auf die 110 km Runde westlich von Schwerin. Es war so mittelwarm aber windstill, so dass die Touren gut zu absolvieren waren.

Am Montag wurde es dann mit 35 Grad ziemlich heiß, so dass sich einige Fahrer/innen für die 37 km-Runde entschieden, um der Mittagshitze zu entkommen. Dabei gab es mit Iris und Monika eine reine Damengruppe, die im Fahrtwind die heißen Temperaturen gemeinsam genoß.

Die Temperaturen fielen zu Dienstag morgen um gut 20 Grad zum Vortag, so dass man sich besser warm anzog für die Touren Richtung Nordwesten zum Schaalsee bzw. bis an die Grenze zu Schleswig Holstein. Iris hatte sich für diesen Tag die 111 km Strecke vorgenommen und nutzte die Tour um einige Sehenswürdigkeiten in Anschein zu nehmen. Monika und Peter H. kämpften sich auf der 70 km Strecke gegen den Wind durch, wobei die Verpflegungsstationen mit Schnittchen, Kuchen und leckeren Getränke willkommene Stärkung boten. Alle anderen machten sich – wie Iris – auch auf die lange Strecke und übten sich dabei ebenso im Windschattenfahren um schnittig Watt zu sparen.

BRT2022

Mittwoch wurde es dann richtig windig, ständige 20 km/h mit Böen bis zu 45 km/h, so dass man sich über die wellige Landschaft rund um Schwerin zu kämpfen hatte. Vorbei an großen Getreidefeldern, die gerade geerntet wurden, ging es auf der langen Strecke bis an die wunderschöne Klosteranlage der Klosters Rehna, wo die Rast aufgrund der Super-Verpflegung auch gerne etwas länger ausfiel.

Und am nächsten Tag ging es endlich mal Richtung Osten – in die bewaldete Umgebung von Schwerin sowie um einige der vielen Schweriner-Seen herum. Diesmal nahm sich Monika – quasi als ihre persönliche Königsetappe – die 107 km lange Strecke mit knapp 900 Höhenmetern vor und schaffte diese mit Unterstützung von Peter W. – der an den entscheidenden Passagen Windschatten anbieten konnte. Auch alle anderen freuten sich an diesem Tag über eine landschaftlich sehr schöne Strecke die über sanfte Hügel sowie beschattete Wege ging und zum Schluss einen wunderbaren Blick über die Seen Richtung Schloss Schwerin bot.

Am Freitag gab es dann eine 129 km langen Strecke, die bis zum Schloss Ludwigslust in den Süden von Schwerin führte. Und wer wollte, konnte sich direkt mit der “Schlossherrin” fotografieren lassen. Die Verpflegungsstelle im Schatten des Schlosses ließ dabei keine Wünsche offen und auch das Wetter hatte sich nach den tieferen Touren zur Wochenmitte wieder erholt und es war “schön” warm. Nachdem am Freitag Nachmittag alle wieder im Ziel waren, hieß es – nicht lange Quatschen, sondern schnell nach Hause – Ferienwohung, Hotel oder Camper – um dann frisch geduscht zur Vereinswertung wieder im Festzelt zu sein. Um 18:30 Uhr sollte es mit der Ehrung der teilnehmerstärksten Vereine losgehen. Mit Platz 38 bis Platz 11 ging es im Schnelllauf – und dann ging es ums 10er-Podest. In 2021 hatten wir beim BRT in Siegburg den 7. Platz in der Vereinwertung belegt. Könnten wir das dieses Jahr noch toppen? Und unsere Spannung wurde belohnt: Wir erreichten mit 43 Starts in der Woche des BRTs von Sonntag bis Freitag den 6. Platz. Die Trophäe nahm dabei stellvertretend für die RSC-Gruppe Martin Temmann (4. von links) entgegen, der in dieser Woche mit über 780 km auch die meisten Kilometer gefahren war. Insgesamt – mit den beiden Starts, die Harald und Peter H. noch am Samstag hinlegten – brachte die gesamte Gruppe dabei über 4.200 km zusammen auf die Piste.

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Es hat Spaß gemacht – das gemeinsame Radfahren, das gemeinsame Schnacken, der technische Austausch und die touristischen Highglights, so dass wir uns jetzt schon auf das BRT 2023 freuen, das im nächsten Jahr in Gelsenkirchen stattfinden wird. Also ganz nah bei Werne! Vielleicht können wir dann noch mehr Teilnehmer/innen mobilisieren und uns noch weiter vorne in die Vereinswertung einbringen? Das wäre schon eine Hausmarke, wenn wir dem BRT-Seriensieger Schalbe-Eichendorf aus Aachen mal davonfahren könnten! Also?

Tour ohne Grenzen – 333 km – Grenzerfahrung?

Am 02.07.2022 veranstaltete der RC Buer Westerholt die “Tour ohne Grenzen”.

Eine Gruppe von sechs Radsportlern des RSC 79 Werne e.V. traute sich auf die exakt 333 km lange
Strecke.

Das Motto der Veranstaltung „move your limits / Verschiebe deine Grenzen“ ist dabei eindeutig
zweideutig, da hier nicht nur die Grenze des Machbaren verschoben wird, sondern auch die
Landesgrenze in Richtung Niederlande überquert wird.

Pünktlich um 6:00 Uhr wurde der Start freigegeben und es ging mit einer gewissen Spannung und
Vorfreude auf die Langstrecke, die für einige Teilnehmer der Gruppe auch eine Premiere darstellte.

Bis zur ersten Kontrolle radelte die Truppe im großen Gruppetto, dort auch mal gerne vorne. Danach ging es
im 8-er Team weiter. Die Gruppe harmonierte bestens. Anteil daran hatten auch eine Radlerin und ein
Radler des Nachbarvereins SC Capelle, die sich uns angeschlossen hatten. So kommen wir auf die harmonische Gruppe von 8 Fahrer/innen.

Die Streckenführung war sehr gelungen, flach und verkehrsarm. Große Orte wurden umfahren.
Highlights der Tour waren die die Rheinauen, die aussichtsreichen Wege über die Deiche von Rhein,
Pannerdensch Kanaal und Ijssel sowie die atemberaubende Landschaft im Nationalpark Veluwezoom
in den Niederlanden. Am Naturdenkmal Posbank, einem 90 Meter hohen Aussichtspunkt im
Nationalpark, konnte die Truppe eine tolle Aussicht über die mit Heide und Wald bewachsene
Landschaft genießen. Die gute Fernsicht ermöglichte einen Ausblick bis nach Deutschland.
Eine nette Abwechslung bot die Überfahrt mit der Fähre über die Ijssel bei Rheden.

Bei idealem Wetter und hervorragend verpflegt an 8 Kontrollstellen erreichte die Gruppe nach knapp
14 Stunden glücklich und zufrieden das Ziel in Gelsenkirchen-Buer (wobei die reine Fahrtzeit ca. 11 Stunden betrug!). Als Zugabe zur großartigen Tour gab es ein Trikot und 5 Punkte in die Wertungskarte.

Fazit:
Die Anstrengungen der Tour waren im Ziel schnell vergessen. Es blieben die Gedanken eines
unvergesslichen Abenteuers der Langstrecke und das mit einer tollen Truppe.

Tour ohne Grenzen

Danke an Martin T. für Bericht und Fotos!!!!