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MTB- Marathon in Grafschaft bei Schmallenberg

Schon mit einem positiven Grundgefühl und dem Wissen, dass die letzten Trainingswochen sehr gut liefen, ging es für Heiko Schmitt bis auf Platz 3 in seiner Altersklasse. Dabei nahm er ebenso wie Ina Meinert, die 35 km lange und mit 900 Höhenmetern versehene Kurzdistanz in Angriff. Für Ina reichte die Form “nur” eine Woche nach ihrem läuferischen Halbmarathon-Debut zu Platz 4 in ihrer Altersklasse.

Über 90 km und 1600 Höhenmeter ging Marcel Meinert ins Rennen und konnte einen starken 6. Platz in seiner Altersklasse einfahren.

Das perfekt organisierte Rennen in Grafschaft ist bekannt für seine langen Anstiege in den Wäldern des Sauerlandes. Neben Schotter und dem ein oder anderen groben Stein, wurde trotzdem auch die Landschaft gebührend genossen.

 Heiko_MTB Marathon

 

Radrennen Nettetal

Keine 24 Stunden nach seiner Rom-Klassenfahrt, nahm Fabian Peplau das Rennen aus Nettetal unter die Räder. Ohne große Erwartungen an die Leistungsfähigkeit, ging es mehr darum, den Körper aus seinem Pausenmodus zu erwecken. Mit Platz 9 am Ende und der Erkenntnis, dass es ziemlich zäh gewesen ist, geht es unmittelbar in Richtung des letzten Rennblocks der Saison.

Seine Teamkollegen aus dem Team Embrace The World U19 erreichten die Plätze 2 durch Ole Jablonski, 3 durch Kenai Sterenborg,  6 durch Czongor Szekely, 8 durch Jan Albrecht sowie Platz 11 durch Linus Brinkert. Damit konnte das gelbe Trikot des Rose NRW Cups auf Oles Schultern verbleiben und wir fiebern dem finalen Rennen in zwei Wochen entgegen.

Ebenfalls am Start waren Dirk Riechers und Bernhard Langanki in der Rennklasse der Senioren 4. Dort erreichten die Beiden Routiniers die Plätze 15 und 24.

 

Sport und Vereinsmeile Werne

Im Rahmen des dritten Sports und Vereinsmeile am Samstag 20. August, partizipierte auch der RSC Werne mit einem großen Aufgebot auf dem Museumsvorplatz. Getreu dem Motto „Wir bewegen Werne“ des Stadtsportverband, präsentierten wir die unterschiedlichen Angebote und Möglichkeiten, die wir zu bieten haben. Neben einem sehenswerten Überblick historischer und aktueller Rennräder, gab es einen Rollentrainer, der durch die Touristik und Rennabteilung betreut wurde. Im Rahmen der „Mehr Watt ist immer besser“ -Wertung, konnte Finn Seida mit 371 Watt überzeugen und den Tagessieg erstrampeln.

Auf dem MTB Parcours der Radsportjugend NRW, konnten die MTB Kids ihr Können demonstrieren. Durch eine Vielzahl mobiler Rampen, Podeste und Treppen wurde eindrucksvoll demonstriert, was möglich ist und Jedermann:frau hatte die Möglichkeit, dies auch unterstützt austesten zu können.

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In der grünen Hölle  – Radsportler vom RSC Werne bei „Rad am Ring“

Von Walburga Hernold

Die sagenhafte „grüne Hölle“, die Nordschleife des Nürburgrings, gehört zumindest im Motorsport zu den prestigeträchtigsten Kursen überhaupt.  Bis heute ist das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein Highlight im Motorsport-Kalender. Seit ungefähr 20 Jahren ist der Ring einmal im Jahr aber auch fest in der Hand des Radsports – so auch in diesem Jahr wieder am dritten Juli-Wochenende.  „Rad am Ring“ hat sich dabei längst einen ebenso mythischen Ruf erworben, wie diverse Motorsport-Events.

Im Programm von „Rad am Ring“ wird für nahezu jede Leistungsklasse etwas geboten, vom normalen Touren-Radler bis zur Rad- Bundesliga Fahrer. Sogar für die Kleinsten ist ein Kids Race im Angebot.  Highlights der Veranstaltung sind aber fraglos die Straßenrennen am Samstag sowie das 24h-Rennen, welches in Team-Größen vom Einzelstarter bis zu Teams aus 8 Fahrern bestritten werden kann. Wer keine 24h dabei sein möchte, kann bei Straßenrennen über 75 oder 150 km starten.  Rad am Ring ist also im wahrsten Sinne ein Großevent in der Radzene.

Die tolle Stimmung an der Strecke prägt das Event in besonderem Maße.  Die meisten Radsportler campen – zusammen mit Ihren Team- oder Vereinskollegen – von Freitag bis Sonntag auf dem Gelände. Verschiedenste Musikrichtungen beschallen dann den Kurs, ein Duft von Gegrilltem liegt abends über dem Gelände, während viele, die gerade nicht selber fahren müssen unaufhörlich andere Sportler im Wettkampf anfeuern. All das gibt dem Event ein ganz besonderes Flair, auf das ich mich schon Monate im Voraus gefreut habe.  Insgesamt waren 8.600 Sportler in den verschiedenen Disziplinen am Start. Bisher habe ich erst an einer anderen Radveranstaltung ein ähnliches Feeling erlebt, denn es ist für mich immer wieder faszinierend und beeindruckend, wenn mitzuerleben, wie viele radsportbegeisterte Menschen es gibt.

Los ging das sportliche Programm bereits am Freitagabend mit eine Einzelzeitfahren über die Nordschleife. Samstag folgten dann ab Mittag zunächst die Starter über die diversen Distanzen der Straßenrennen, bevor als Letztes kurz vor 13 Uhr der Start zum 24h-Rennen erfolgte.

Vom RSC Werne e.V. waren drei Vereinsmitglieder am Start.  Sandra, die gemeinsam mit Arbeitskollegen in einem Teamwettkampf startete. Für Sandra war es der erste Start bei RaR. Außerdem war mein Mann Peter zusammen mit seinem Freund Günther Kämper aus Lüdinghausen im 24h-Rennen für 2er-Teams gestartete. Ich hatte mich für das 150 km Jedermann am Samstag Rennen.

Mit dem 150 km Rennen begann Samstag um 12:30 Uhr die Rennen der Jedermänner und  -frauen.  Insgesamt waren 6 Runden mit jeweils über 500 Höhenmeter pro Runde zu bewältigen. Die Rennstrecke nutzte dabei einen Teil des Grand Prix-Kurses am Nürburgring, über die in der Vergangenheit Formel 1-Boliden jagten, und führte dann auf die Nordschleife, die mit dem Anstieg zur Hohen Acht topografisch außerordentlich anspruchsvoll ist. So kamen bei 150 km Gesamtstrecke gut  3100 Höhenmeter zusammen. Damit gehört der Rennkurs auf dem   Nürnburgring zum schwersten, was man in Deutschland als Hobbyfahrer in einem Rennen fahren kann.

Neben dem Anstieg sind  auch die kurvenreichen Abfahrten spektakulär,  besonders  die legendäre „Fuchsröhre“  fordert volle Konzentration, denn hier kann man leicht an die 100 km/h erreichen – mit dem Fahrrad!  Mehrfach schließt sich auf dem Kurs an eine steile Abfahrt eine knackige Gegensteigung an, so dass ich mich bei jeder Runde bemüht habe mit möglichst viel Schwung mit in diesen Gegenanstieg zu fahren.  Neben der Topografie bestand eine weitere Schwierigkeit des Rennens in den hohen Temperaturen, die vielen Teilnehmern, so auch mir, zu schaffen machten. So hieß es ausreichend trinken, und sich die Kräfte für die Dauer des Rennens einzuteilen. Insgesamt waren in diesem Rennen 20 Frauen am Start. Wobei die meisten Teilnehmerinnen in der Masters 2-Gruppe starteten. In der Klasse Masters 4,  in der ich startete waren keine weiteren Starterinnen. Das hat mich vor dem Start etwas demotiviert. Ich habe mir aber zwei Ziele gesteckt. Das erste war, das Rennen zu schaffen und schön wäre es wenn es mir als ältester Teilnehmerin gelänge,  nicht das Schlusslicht des Rennens  zu werden.

Als es dann soweit war und das Feld ins Rollen kam, war die Motivation und das Rennfeeling wieder da. Aufgrund der großen Hitze musste ich ab Runde 4 jedes Mal an der Verpflegungsstelle an der Hohen Acht anhalten, um mich mit Wasser abzukühlen und meine Trinkflasche aufzufüllen. Meine persönlich gesteckten Ziele habe ich mit dem 12. Platz im Frauenfeld erreicht.

Nachdem ich mein Rennen beendet und mich etwas erholt hatte, hatte ich Gelegenheit, Peter und Günni im 24h-Rennen zu unterstützen.  Beide lagen am Samstag zunächst noch auf dem vierten Platz ihrer Altersklasse 50+, konnten sich dann im Verlauf der Nacht aber auf den zweiten Rang (unter rund 30 Teams in ihrer Altersklasse) vorarbeiten und auf diesem Rang auch das Rennen abschließen.   Gemeinsam schafften sie in den 24h 25 Runden auf dem Kurs, was einer Distanz von mehr als 650 km entsprach.  Allein im 24h-Rennen waren rund 4500 Starter unterwegs, die am Sonntagnachmittag wieder das Ziel erreichten. Dass nach so vielen Stunden im Sattel bei der Zieldurchfahrt viele Emotionen spürbar wurden, kann man sich sicher leicht vorstellen. Die Freude jedes Einzelnen und das Jubeln der Teams sorgten  auch dieses Mal wieder für  Gänsehaut-Feeling – auch bei mir.   Den Abschluss des Wochenendes bildeten dann schließlich die Siegerehrung für die 24h-Fahrer, bei der auch Peter und Günni ihre wohlverdiente Ehrung bekamen.

Meinen großen Respekt haben alle Teilnehmer, die sich an dem RaR als Einzelstarter oder auch in den Teams 24 Std.  den sportlichen Herausforderungen stellen.  Chapeau! Wer mit vielen Gleichgesinnten ein unvergessliches Renn-Wochenende auf einem grandiosen Renn-Kurs erleben will, dem sei Rad am Ring wärmstens an Herz gelegt.

RSC Werne 20222

 

 

Jugend MTB Sommercamp in Vorarlberg, Österreich vom 17.07. – 24.07.2022

Am Sonntag der 4. Ferienwoche ist es endlich so weit! Mit großer Vorfreude machen sich Marlene, Finn, Toby, Philipp, Henry, Henri, Justus mit den Betreuern Silke, James und Christoph auf den Weg zum Bikepark Brandnertal in Vorarlberg, Österreich.

Nach ca. 8 Stunden Fahrt sind wir auf 1200 m Höhe angekommen und beziehen das DAV Schwabenhaus. Ein Selbstversorgerhaus von 1815 in toller Lage, ca. 10 min. mit dem Rad vom Bikepark Lift entfernt. Das traumhafte Bergpanorama und das beständige Wetter versprechen eine großartige Woche. Zu unserer Freude sind wir zunächst allein vor Ort, und können uns wunderbar ausbreiten.

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Direkt werden die Räder vom neuen RSC Anhänger abgeladen, der Übungsbereich und die Drop Anlage des Bikeparks werden sofort ausprobiert. Nach dem Abendessen wird die Terrasse zur Bike Werkstatt. Reparaturen durchgeführt, Dämpfer Set-Up verändert bzw. sogar Teilebestellungen per Expresslieferung ins nahegelegene Hotel organisiert.

Nach dem Frühstück vor grandiosem Bergpanorama haben wir dann ab Montag für 3 Tage ein MTB Guiding gebucht. Andi und Brian von den Allrideguides führen uns in 2 Gruppen in die Strecken des Bikeparks ein. Neben Fahrtechnik Tipps arbeiten sie mit uns daran, unsere Grenzen auf den Trails zu verschieben, mit Mut neue Abschnitte zu fahren und Sprünge zu wagen. Mit Erfolg!

Die nächsten 3 Tage fahren wir dann in kleinen Gruppen und genießen die großartige Bergwelt. Jump Lines, Downhill Passagen, Single-Trails und Whip-off Strecken, alles wird ausprobiert. Aber, MTB Gravity/Enduro fahren im Bikepark ist ein Risikosport. Stürze bleiben nicht aus.

Zum Glück ist mit Marlene als ausgebildete Schulsanitäterin eine professionelle Wundversorgung gewährleistet. Toby, Finn, Justus als leitende Mechaniker beheben derweil die Schäden an den MTB fachmännisch. Silkes Bananenshakes versorgen uns wieder mit Energie und die nächste Abfahrt ist gerettet.

Und sollte etwas fehlen, James radelt mit dem Rennrad mal eben ins Tal und besorgt fehlende Teile, trainiert nebenbei und macht so ca. 4000 hm in dieser Woche. Zum Eis essen nach Bregenz, kein Weg ist ihm zu weit.

Kurzum, es war eine rundum gelungene Woche, mit tollem Zusammenhalt in der Gruppe.

Danke an Christoph für den Bericht!!!!

MTB Brandnertal

Das bunte Bundesradsporttreffen des Bund deutscher Radfahren vom 27.-31.07.2022 in Schwerin!

Wir waren dabei! Und alle die dabei waren, waren sich zum Ende auch wieder einig: es hat sich gelohnt.

Eine ganze Woche Tourenangebote in verschiedenen Längen, von der familientauglichen Tour mit 40 km bis hin zum traditionellen sonntäglichen Radmaration mit über 200 km (letzterer am Sonntag). Bei den darauffolgenden Touren von Montag bis Samstag war jeweils ein Strecke um 50, um 80 und um 110 km im Angebot. Für jedes Rad, für jedes Fitnesslevel – für alle.

Am Samstag, den 23.07.2022 reiste die RSC Werne-Gruppe an – bis auf Harald Stengl, der es sich nicht nehmen ließ, zum Bundesradsporttreffen in Schwerin standesgemäß mit dem Rad anzureisen und sich dafür schon am Mittwoch vorher aufs Rad schwang, um begleitet von Thomas Kimm die ersten beiden Etappen der 450 km langen Anreise in Angriff zu nehmen. Am Freitag absolvierte er die letzten 150 km im Alleingang – Respekt.

Am Samstag konnte Harald sich erholen und alle anderen 7 Teilnehmer/innen aus Werne nutzten die Möglichkeit der Einschreibung für den Start in die Tourenwoche am Sonntag.

Und Sonntag ging es los: Martin Temmann finishte den Marathon über 200 km mit einem Schnitt von 31 km/h. Peter Holzrichter und Harald Stengl sowie Monika Biermann, Peter Wenner und Iris Ludwig nahmen sich die Strecke mit 75 km vor und Ludger Siegeroth fuhr mit Ottmar Ulrich-Neuhaus auf die 110 km Runde westlich von Schwerin. Es war so mittelwarm aber windstill, so dass die Touren gut zu absolvieren waren.

Am Montag wurde es dann mit 35 Grad ziemlich heiß, so dass sich einige Fahrer/innen für die 37 km-Runde entschieden, um der Mittagshitze zu entkommen. Dabei gab es mit Iris und Monika eine reine Damengruppe, die im Fahrtwind die heißen Temperaturen gemeinsam genoß.

Die Temperaturen fielen zu Dienstag morgen um gut 20 Grad zum Vortag, so dass man sich besser warm anzog für die Touren Richtung Nordwesten zum Schaalsee bzw. bis an die Grenze zu Schleswig Holstein. Iris hatte sich für diesen Tag die 111 km Strecke vorgenommen und nutzte die Tour um einige Sehenswürdigkeiten in Anschein zu nehmen. Monika und Peter H. kämpften sich auf der 70 km Strecke gegen den Wind durch, wobei die Verpflegungsstationen mit Schnittchen, Kuchen und leckeren Getränke willkommene Stärkung boten. Alle anderen machten sich – wie Iris – auch auf die lange Strecke und übten sich dabei ebenso im Windschattenfahren um schnittig Watt zu sparen.

BRT2022

Mittwoch wurde es dann richtig windig, ständige 20 km/h mit Böen bis zu 45 km/h, so dass man sich über die wellige Landschaft rund um Schwerin zu kämpfen hatte. Vorbei an großen Getreidefeldern, die gerade geerntet wurden, ging es auf der langen Strecke bis an die wunderschöne Klosteranlage der Klosters Rehna, wo die Rast aufgrund der Super-Verpflegung auch gerne etwas länger ausfiel.

Und am nächsten Tag ging es endlich mal Richtung Osten – in die bewaldete Umgebung von Schwerin sowie um einige der vielen Schweriner-Seen herum. Diesmal nahm sich Monika – quasi als ihre persönliche Königsetappe – die 107 km lange Strecke mit knapp 900 Höhenmetern vor und schaffte diese mit Unterstützung von Peter W. – der an den entscheidenden Passagen Windschatten anbieten konnte. Auch alle anderen freuten sich an diesem Tag über eine landschaftlich sehr schöne Strecke die über sanfte Hügel sowie beschattete Wege ging und zum Schluss einen wunderbaren Blick über die Seen Richtung Schloss Schwerin bot.

Am Freitag gab es dann eine 129 km langen Strecke, die bis zum Schloss Ludwigslust in den Süden von Schwerin führte. Und wer wollte, konnte sich direkt mit der “Schlossherrin” fotografieren lassen. Die Verpflegungsstelle im Schatten des Schlosses ließ dabei keine Wünsche offen und auch das Wetter hatte sich nach den tieferen Touren zur Wochenmitte wieder erholt und es war “schön” warm. Nachdem am Freitag Nachmittag alle wieder im Ziel waren, hieß es – nicht lange Quatschen, sondern schnell nach Hause – Ferienwohung, Hotel oder Camper – um dann frisch geduscht zur Vereinswertung wieder im Festzelt zu sein. Um 18:30 Uhr sollte es mit der Ehrung der teilnehmerstärksten Vereine losgehen. Mit Platz 38 bis Platz 11 ging es im Schnelllauf – und dann ging es ums 10er-Podest. In 2021 hatten wir beim BRT in Siegburg den 7. Platz in der Vereinwertung belegt. Könnten wir das dieses Jahr noch toppen? Und unsere Spannung wurde belohnt: Wir erreichten mit 43 Starts in der Woche des BRTs von Sonntag bis Freitag den 6. Platz. Die Trophäe nahm dabei stellvertretend für die RSC-Gruppe Martin Temmann (4. von links) entgegen, der in dieser Woche mit über 780 km auch die meisten Kilometer gefahren war. Insgesamt – mit den beiden Starts, die Harald und Peter H. noch am Samstag hinlegten – brachte die gesamte Gruppe dabei über 4.200 km zusammen auf die Piste.

BRT20221

Es hat Spaß gemacht – das gemeinsame Radfahren, das gemeinsame Schnacken, der technische Austausch und die touristischen Highglights, so dass wir uns jetzt schon auf das BRT 2023 freuen, das im nächsten Jahr in Gelsenkirchen stattfinden wird. Also ganz nah bei Werne! Vielleicht können wir dann noch mehr Teilnehmer/innen mobilisieren und uns noch weiter vorne in die Vereinswertung einbringen? Das wäre schon eine Hausmarke, wenn wir dem BRT-Seriensieger Schalbe-Eichendorf aus Aachen mal davonfahren könnten! Also?

Tour ohne Grenzen – 333 km – Grenzerfahrung?

Am 02.07.2022 veranstaltete der RC Buer Westerholt die “Tour ohne Grenzen”.

Eine Gruppe von sechs Radsportlern des RSC 79 Werne e.V. traute sich auf die exakt 333 km lange
Strecke.

Das Motto der Veranstaltung „move your limits / Verschiebe deine Grenzen“ ist dabei eindeutig
zweideutig, da hier nicht nur die Grenze des Machbaren verschoben wird, sondern auch die
Landesgrenze in Richtung Niederlande überquert wird.

Pünktlich um 6:00 Uhr wurde der Start freigegeben und es ging mit einer gewissen Spannung und
Vorfreude auf die Langstrecke, die für einige Teilnehmer der Gruppe auch eine Premiere darstellte.

Bis zur ersten Kontrolle radelte die Truppe im großen Gruppetto, dort auch mal gerne vorne. Danach ging es
im 8-er Team weiter. Die Gruppe harmonierte bestens. Anteil daran hatten auch eine Radlerin und ein
Radler des Nachbarvereins SC Capelle, die sich uns angeschlossen hatten. So kommen wir auf die harmonische Gruppe von 8 Fahrer/innen.

Die Streckenführung war sehr gelungen, flach und verkehrsarm. Große Orte wurden umfahren.
Highlights der Tour waren die die Rheinauen, die aussichtsreichen Wege über die Deiche von Rhein,
Pannerdensch Kanaal und Ijssel sowie die atemberaubende Landschaft im Nationalpark Veluwezoom
in den Niederlanden. Am Naturdenkmal Posbank, einem 90 Meter hohen Aussichtspunkt im
Nationalpark, konnte die Truppe eine tolle Aussicht über die mit Heide und Wald bewachsene
Landschaft genießen. Die gute Fernsicht ermöglichte einen Ausblick bis nach Deutschland.
Eine nette Abwechslung bot die Überfahrt mit der Fähre über die Ijssel bei Rheden.

Bei idealem Wetter und hervorragend verpflegt an 8 Kontrollstellen erreichte die Gruppe nach knapp
14 Stunden glücklich und zufrieden das Ziel in Gelsenkirchen-Buer (wobei die reine Fahrtzeit ca. 11 Stunden betrug!). Als Zugabe zur großartigen Tour gab es ein Trikot und 5 Punkte in die Wertungskarte.

Fazit:
Die Anstrengungen der Tour waren im Ziel schnell vergessen. Es blieben die Gedanken eines
unvergesslichen Abenteuers der Langstrecke und das mit einer tollen Truppe.

Tour ohne Grenzen

Danke an Martin T. für Bericht und Fotos!!!!

Das erste Wochenende im Juli war für den RSC Werne in sehr sehr Aktives.
In verschiedenen Gruppen ging es bei vielen Veranstaltungen an den Start.

Hier schon mal der Bericht vom “Damenradeln – die Fünfte”.

Unglaublich aber wahr: wir fahren schon zum fünften Mal eine Damentour.
An einem Wochenende von Samstag bis Sonntag fahren wir ca. 150 km an 2 Tagen und genießen das gemeinsame Radfahren gepaart mit Sightseeing und gemütlichem Miteinander.

Damenradeln Kleeblatt2018 – Richtung Lippstadt-Soest
2019 – Richtung Münster-Billerbeck
2020 – Richtung Haltern-Marl
2021 – Richtung Ruhrgebiet-Hattingen

und in diesem Jahr
2022 – Richtung Warendorf-Telgte

Nach dem wir in 2021 am 2. Tag ca. 40 km durch strömenden Regen nach Hause fahren mussten und nur kurze Gummibärchen-Pausen in Unterführungen (da blitzte es sogar!) und unter Vordächern möglich waren, war uns in diesem Jahr die Wettergöttin sehr hold. Angesagt waren 25-27 Grad und leichter Wind – KEIN REGEN!

Um 8 Uhr am 02.07.2022 startete 1 Fahrerin aus Südkirchen, die sich mit weiteren 4 Fahrerinnen in Werne traf, um dann am Werthweg mit 2 Fahrerinnen aus Bergkamen, die auch schon um 8 Uhr gestartet waren, und 1 Fahrerin aus Stockum zusammen zu kommen. Zu acht ging es dann weiter bis zur Raststation in Radbod, um auf die 9. Fahrerin aus Bockum-Hövel zu treffen – um 09:30 Uhr waren alle Neune zusammen.

Damenradeln_2022 (4)

Zunächst ging es durch den Heessener Wald zum Werseradweg, über den wir bis zur Blauen Lagune in Beckum fuhren – natürlich ein wunderbares Fotomotiv:

Damenradeln_2022 (1)

Nach einem Kuchenstopp in der Beckumer Innenstadt – ging es dann leicht hügelwärts über Vellern Richtung Ennigerloh – einmal um die Mühle – und dann über einen wunderschönen Fahrradweg bis nach Warendorf, wo wir um 16 Uhr mit dem evangelischen Pastor verabredet waren, der uns seinen herrlich gestalteten Pfarrgarten zeigte. Es gab sogar noch warmen Kirschkuchen dazu. Nach einer Ortsdurchquerung Warendorfs ging es zum Nachtquartier in Einen. Im großzügigen Gutshof Schulze-Osthoff hatten wir Zimmer reserviert, aber da es abends keine Bewirtung gab, mussten wir uns nach einer ausgiebigen Dusche (die wir nach der Hitze des Tage auch wirklich nötig hatten) nochmal aufs Fahrrad schwingen, um uns für den nächsten Tag zu stärken. Und das war nach 80 Kilometern bzw. je nach Anfahrt zum gemeinsamen Startort in Radbod für die eine oder andere dann auch schon 95 Tageskilometern nochmal ein besonderes “Highlight”.

Am nächsten Tag standen wir um 09:30 Uhr abfahrbereit auf dem Hof, um die erste Herausforderung des 2. Tages in Angriff zu nehmen – es sollte über den historischen Postweg von Einen nach Telgte gehen. Warum eine Herausforderung? Der Sand war tief und trocken, so dass wir auf diesem Pferdeweg sogar absteigen und schieben mussten, wenn es nicht mehr ging. Im Vorteil waren hier die E-Bike-Fahrerinnen, die mit flottem Antrieb über den weichen Boden flogen. Aber auch alle ohne E-Unterstützung schlugen sich mehr als wacker – man merkte, dass hier ein Radsportclub unterwegs war mit technisch sicheren Fahrerinnen.

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Nach dem Postweg kam der Emsweg, auch noch ca. 3 km auf unebenen Untergrund bevor es in den schönen Emsauenpark bei Telgte und durch Telgte selbst ging. Mit einem Abstecher beim Kunst- und Heidegarten Lauheide gab es sogar noch Recycle-Kunst zu bestaunen, bevor es über Wolbeck und Albersloh bis nach Drensteinfurt ging zur wohlverdienten Auszeit mit Kaffee und vielen kühlen Getränken.

Damenradeln_2022 (2)

Die Sonne brannte teilweise gnadenlos vom Himmel (die Frage kam auf: besser als Dauerregen??) und der Asphalt strahlte von unten zurück, jedes Schattenstück auf der Strecke war willkommen. Aber nach der erholsamen Rast schafften wir auch noch die letzten 20 km bis nach Werne zurück. Wie zum Start gab es zwischendurch für die einzelnen Fahrerinnen schon Abzweige Richtung Bockum-Hövel und Südkirchen, um den “Umweg” über Werne zu sparen. Gegen 16 Uhr war für die anderen dann Zielankunft in Werne. 2 Fahrerinnen mussten allerdings noch bis Bergkamen weiter und hatten nach 2 Tagen auf dem Rad damit knapp 170 km auf dem Tacho stehen!!!!

Damenradeln_2022 (5)

Die Highlights in Kürze:
Blaue Lagune in Beckum!
Pfarrgarten Rüenschlüppe in Warendorf!
Gutshof Schulze Osthoff in Einen!
Historischer Postweg von Einen nach Telgte!
Kunst- und Heidegarten Lauheide in Telgte!
Sonne pur!
Spaß voll!
Kilometer voll!

Was kann es da noch im nächsten Jahr geben?
Nach dem wir in den letzten Jahren von Westen bis Osten ein 5-blättriges Kleeblatt gefahren sind, fügen wir noch ein 6. Blatt hinzu und trauen uns in den hügeligen Süden?
Der Termim im August ist auf jeden Fall schon mal vereinbart.

 

 

Viel los am letzten Juni-Wochenende

 

MTB Marathon Festival am Rursee

Das letzte Juni- Wochenende verbrachten Ina und Marcel Meinert sowie Heiko Schmidt in der Eifel. Im Rahmen des Marathons in Einruhr startet Marcel über die Langstrecke (95km/2500hm) und ist 18. in der Gesamtwertung der Männer (6. Platz in seiner Altersklasse) geworden. Über 50 km und 1250hm nahm Heiko Schmidt teil und wurde 61. des gesamten Feldes.

Einen Platz auf dem Podium konnte Ina Meinert einnehmen. Ihr Fokus liegt aktuell verstärkt auf dem Training für einen Halbmarathon im Laufen und weniger auf zwei Rädern. Laut Ina lief es ganz zufriedenstellend, als sie über die 30km Kurzstrecke mit mehr als 500hm den 4. Platz im Gesamtfeld der Frauen und damit den 2. Platz in ihrer Altersklasse belegen konnte. Der 4. Platz ist deutlich höher zu bewerten, da sie zusammen mit der Lizenzklasse gestartet ist und viele Konkurrentinnen hinter sich lassen konnte.

MeinertIna_Rursee Marathon

Ina Meinert (links, auf Platz 2)


Bildchensprint – Bergzeitfahren

Beim 8,5km langen Bergzeitfahren konnte Peter Dercken die interne Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden. Das Rennen fügte sich in ein großes Radsportfest im Sauerland ein, dass nebenbei noch die deutschen Meisterschaften im Straßenrennen sowie Zeitfahren in den entsprechenden Eliteklassen beinhaltet hat. Wir gratulieren dem König am Berg. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr auch eine Königin krönen können.


Acht Van Bladel

Am letzten Wochenende stand die erste UCI Rundfahrt in der Nähe von Eindhoven an. Es galt vier Etappen in drei Tagen zu absolvieren. Betreut durch Teamchef Frederik Kremer und dem 1. Vorsitzenden des RSC 79 Werne Frank Volmerg, stand das Team am Freitag pünktlich 18:00 Uhr am Start über die ersten 110km Renndistanz. Ein internationales Fahrerfeld von 160 Fahrern gemischt aus Nationalteams, Nachwuchssportgruppen namhafter Profiteams und Sportgruppen der deutschen Bundesliga gingen äußert ambitioniert ins Rennen. Schon vor dem offiziellen Start gab es die ersten schweren Stürze. Eine Kombination aus niederländischen Feldwegen, Kopfsteinpflaster und Regen führten bei km 10 zu einem folgenschweren Sturz, der das Fahrerfeld in mehrere Gruppen teilte. Leider waren auch drei Fahrer des Embrace The World Teams in Stürze involviert. Leider führte dieser Umstand dazu, dass schon nach der ersten Etappe drei unserer Fahrer das Zeitlimit überschritten oder Zeitverluste in der Gesamtwertung hinzunehmen hatten. „Niederländischer Asphalt ist mindestens so hart wie der in Deutschland“ – war am Abend im Hotel mehrfach zu vernehmen.

Die zweite Etappe nahmen Ole Jablonski und Fabian Peplau in Angriff. Erschwert durch Naturstraßen und Pflastersteine beendeten beide Fahrer ihr Rennen im Hauptfeld. Ole konnte durch einen super Tag auf dem Rad in das grüne Wertungstrikot des kämpferischsten Fahrers schlüpfen und durfte zur Siegerehrung aufs Podium.

Durch sein grünes Trikot durfte Ole die dritte Etappe in der Startaufstellung in der ersten Reihe stehen. Leider wurden auch heute wieder einige schwere Stürze dem Team zum Verhängnis. Fabian schaffte es glücklicherweise noch in einer kleinen Gruppe unversehrt ins Ziel und Ole wurde Opfer des Zeitlimits. Durch einen Defekt wurde er zurückgeworfen und schaffte leider seinen Weg aus der Wagenkolonne zurück ins Fahrerfeld nicht mehr.

Das abschließende/ Zeitfahren am späten Sonntagnachmittag durfte somit nur noch Fabian Peplau in Angriff nehmen. Mit fast 47 kmh im Schnitt beendete er die 8,5 km lange Renndistanz und damit seine erste internationale Rundfahrt auf Gesamtrang 85. Etwas über 70 Teilnehmer mussten die Rundfahrt vorzeitig beenden.

Im Namen der Fahrer möchte sich Pressewart und Trainer des Teams Patrick Naber beim RSC 79 Werne, dem Team Embrace The World sowie besonders Livinggreen Garten und Landschaftsbau Dirk Sterenborg bedanken, der uns wöchentlich mit seinem Fahrzeug ermöglicht, dass wir mit den Jungs zu Rennen anreisen können.

Radrennen1

Teamvorstellung in Bladel – mit Fabian Peplau – 3. von links

1) MTB

Am Samstag, dem 11. Juni fanden die 2. MTB Schulsportmeisterschaften in NRW statt. Ausrichter war der Radsportverband NRW, der so die Nachwuchsförderung verbessern und Schulen sowie Radsportvereine zusammenbringen möchte.

Über 80 Schüler*innen aus 11 Schulen in NRW nahmen am Wettbewerb teil, der in Herten im Landschaftspark Hoheward ausgetragen wurde. Im ersten Teil des Wettbewerbs mussten 6 Technikaufgaben bewältigt werden. Danach wurden die Rennen durchgeführt, in der die Fahrer unterschiedlich schwere Strecken rund um die Halde Hoppenbruch bewältigen mussten.

Das Gymnasium St. Christophorus Werne hat mit zwei Mixed Teams in der Wertungsklasse 3 und 4 an dem Wettbewerb teilgenommen. Der RSC Werne e.V. hat die Betreuung vor Ort bzw. das vorbereitende Training übernommen. Die teilnehmenden Fahrer sind alle in der MTB Jugendabteilung des RSC Werne e.V. aktiv.

Das WK3 Team bestehend aus Marlene Stammer, Quentin Massmann, Justus Kickstein und Toby Knowlden hat mit einer starken Leistung den 1. Platz in der Wertungsklasse errungen.

Das WK4 Team bestehend aus Paulina Czeranka, Sophie Beckhove, Lasse Bruns, Henri Geue und Felix Beckhove hat ebenfalls mit dem 2. Platz sehr gut abgeschnitten.

MTB_Schulmeisteerschaft (25)

Damit sind nun beide Teams für die Bundesausscheidung am 28.9/29.9. in Berlin qualifiziert. Die Austragung findet unter Schirmherrschaft von MdB Cem Özdemir in Berlin am Velodrom bzw. Arkenberge statt.

Hier geht es zur Foto-Strecke: MTB_Schulmeisterschaft

 

2) Radrennen

Im Rahmen des Kasseler Renntages am 12.06. konnte Seniorenrennfahrer Daniel Schulte den 12. Platz erreichen. Nach 40 Kopfsteinpflaster geprägten Kilometern zeigte Daniel eine gute Leistung und konnte sich damit im Ergebnis klassieren lassen.

Fabian Peplaus weiterhin starke Form spiegelt sich regelmäßig in guten Ergebnissen wider. Als einer der wenigen Starter ohne Zeitfahrrad konnte Fabian am 04.06. auf Platz 3 der NRW- Meisterschaft im Zeitfahren fahren und aufs Podium steigen.

Als Helfer für seinen Teamkollegen wurde er 6. beim Rennen in Köln- Longerich am Pfingstmontag. Das Team Embrace The World U19 / RSC 79 Werne, wird in den verbleibenden Rennen alles daransetzen, dass die Gesamteinzelwertung und das gelbe Trikot im Rose NRW Cup in ihren Reihen verbleibt.

Mit Rückenwind aus dem erfolgreichen Wochenende in Köln, nahm das U19 Bundesligateam beim schweren Rennen im schweizerischen Gippingen teil. Integriert in ein internationales Radsportfest und in Kooperation mit dem Bund Deutscher Radfahrer, wurde hier ein weiteres Wertungsrennen für die deutsche Radbundesliga angeboten. Mit Platz 7 der Mannschaftswertung und einem 21. Platz durch Fabian in der Gesamttageswertung können wir vollends zufrieden sein. „Ganze 8 Teams konnten nicht die erforderlichen drei Fahrer ins Ziel bringen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.Radrennen

Zusammen mit der Elite ging es am letzten Donnerstag über schwere 85km in Paderborn- Neuenbeken. Gleichzeitig wurden in diesem Rennen auch die Regionen – und Bezirksmeisterschaften ausgetragen. Platz 11 in der Elite, ist gleichbedeutend mit Platz 2 der Wertung der U19, hinter seinem Teamkollegen Ole Jablonski und dem Sieg im Bezirk Westfalen-Mitte. In der Bezirkswertung Westfalen-Mitte, wurde das gesamte Podium durch Fabian und seine Teamkollegen Jan Albrecht sowie Kenai Sterenborg  belegt.

Am kommenden Wochenende wird das Team Embrace The World U19 / RSC 79 Werne ihre erste internationale Rundfahrt unter die Räder nehmen. Bei der „Acht Van Bladel“ in den Niederlanden wird nach 320 Rennkilometern in drei Tagen der Sieger ermittelt. Wir gehen davon aus, dass am geteilten Sonntag (95km Straßenrennen am Vormittag und 8,5km Zeitfahren am Nachmittag) die Gesamtwertung entschieden wird. Da es um Weltranglistenpunkte geht, ist die Rundfahrt durch Nationalmannschaften und Nachwuchsteams bekannter Profirennställe ergänzt. „Unsere Jungs sind motiviert und werden mit Spaß am Start stehen“.

 

Das Dirt Masters Festival 2022 hatte vom 26.05. bis 29.05.2022 nach Winterberg eingeladen.

Rund um den Bikepark Winterberg war eine große Expo-Fläche mit vielen Verkaufsständen aufgebaut, sowie ein Angebot von mehr als 10 Wettkämpfen in den verschiedensten Disziplinen von Slopestyle bis Fourcross über BMO 4X Rumble bis zu Enduro gab es ein großes Angebot.

Wer sich informieren möchte – hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Disziplinen: Gravity-Disziplinen.

Die Enduro-Challenge ist dabei die von den Werner-MTB-Fahrer/innen bevorzugte Disziplin – was sich auch in den Resultaten zeigte.

Und darum geht es bei der Enduro-Challenge:

Beim Enduro geht es bergauf und bergab. Es ist quasi die Urform des Mountainbike-Sports. Man fährt mit Freunden auf den Berg und bergab schaut man dann, wer am Schnellsten runter kommt. Und daraus hat sich die Sportart MTB-Enduro entwickelt.

Es ist quasi ein Mix aus Cross-Country- und Downhillrennen. Bei einem Enduro-Rennen fährt man einen Rundkurs von 30-50 Kilometern (insgesamt ca. 3-4 Stunden Fahrzeit) und bewältigt einzelne sogenannte Stages bergab (abgesteckte Streckenteile), bei denen jeweils die Zeit genommen wird. Sieger/in ist, wer am Ende die geringste Gesamtzeit aller gemessenen Stages hat. Je nach Rennklasse gibt es dabei eine unterschiedliche Anzahl von Stages. Beim Dirt Masters in Winterberg mussten die Kids bis U15 dann 2 Stages bewältigen, Toby (U17) und Finn (Open Men) hatten 6 Stages auf dem Programm.

An den Start gingen in den verschiedensten Enduro-Klassen RSCler/innen mit den folgenden Ergebnissen:

Leonas Czeranka – Klasse U11 – 7. Platz

Marlene Kickstein – Klasse U13 – 20. Platz – als einziges Mädchen im U13 Starterfeld!

Henry Wassmann – Klasse U15 – 1. Platz

Dirtmaster 2022

Henri Geue – Klasse U15 – 14. Platz

Toby Knowlden – Klasse Open Youth 17 – 11. Platz

Finn Bergmann – Klasse Open Men – 3. Platz

Dirtmaster 2022-002

Die Zuschauer/innen an der Strecke hatten einiges zu gucken und die Downhill-Abfahrten waren nicht ohne. Es geht wirklich über Stock und Stein, zwischen Bäumen und Baumstümpfen kurvenreich den Hang hinunter. Und natürlich vorher berghoch! Da musste man schon aufpassen, dass man am Start der Stages noch fit genug war, um sich auf die Abfahrt und den anspruchsvollen Untergrund zu konzentrieren.

Dirtmaster 2022-001

Aber wie man sieht, hat es allen Beteiligten Spaß gemacht – nicht nur bei den Rennteilnahmen selbst, sondern auch die Gemeinsamkeit und die Unterstützung, die es vor Ort gab oder der Spaß, den man auf den vielen möglichen Strecken im großen Bikepark Winterberg hat, waren ein tolles Erlebnis. Auf jeden Fall waren diese Tage schon mal eine gute Übung für die MTB-Schulmeisterschaften am 11.06.2022, an denen einige der Teilnehmenden vom Dirt Masters auch starten werden.

 

 

Bericht von Dirk Pohl:

Die letzte Etappe stand heute an, von Bad Essen zurück nach Werne. Das Wetter hatte sich verschlechtert. Es war frisch geworden bei anhaltendem Wind und längeren Regenschauern. Mit der inzwischen eingeübten Routine standen alle um 9:30 Uhr bereit vor der Unterkunft, nur erkennbar wärmer angezogen, manche hatten auch schon die Regenjacken an.

Es standen zwei Tracks zur Auswahl, einer über 108 km und eine 130 km Route. Während die kürzere Strecke den fast direkten Weg an Warendorf und Münster vorbei durch Sendenhorst nach Werne nahm, blieb die zweite Route noch für ein paar Höhenmeter im Teutoburger Wald, um dann später dem gleichen Track nach Werne zu folgen. So kam die erste Gruppe auf der abschließenden Etappe auf 530 Höhenmeter, die zweite Gruppe hatte am Ende 300 Höhenmeter mehr absolviert. Bei Melle ließ es sich Guide Jürgen nicht nehmen, die Radler auf die Bifurkation der Flüßchen Else und Hase hinzuweisen. So nennt man es in der Hydrologie, wenn sich ein Wasserlauf teilt und in zwei auf Dauer getrennten Flüßen weiterfließt. Lange aufhalten konnte man sich an der Sehenswürdigkeit – wegen des einsetzenden Regens – nicht. Nach kurzer Pause und ging es zurück nach Werne. Alle Teilnehmer kamen müde aber gesund wieder zuhause an und regentechnisch auch nochmal Glück gehabt! Es hätte viel schlimmer kommen können. Die Himmelfahrtstour des RSC Werne ging nach 4 kilometer- und höhenmeterreichen Tagen damit zu Ende.

Himmelfahrtstour_04

Und so lautet das Gesamtfazit nach 4 Tagen:

Gruppe 1 – 485 km – 3710 Höhenmeter
Gruppe 2 – 586 km – 5720 Höhenmeter