Allgemein

Zum Auftakt des Bombtrack NRW Cross Cup 2022/23, bot die Veranstaltergemeinschaft der Vereine RSV Lippe 23 Lünen, RC Sprinter Waltrop 81, RSC 79 Werne und der RSV Unna 1968 eine rundum gelungene Veranstaltung. In Kooperation mit der Käthe-Kollwitz Gesamtschule, die uns die Infrastruktur ihrer Schule zur Verfügung stellte, konnte der Auftakt der Rennserie bei eher untypischen Wetterbedingungen in Angriff genommen werden.

Die obligatorische Waschstation der „Kärcher Boys“ war somit deutlich weniger besucht und diente dem Abwaschen von staubigen Rädern.

Bei warmen Herbstwetter nahmen über 300 Starter:innen in verschiedenen Rennklassen die neugeschaffene Strecke unter die Räder und waren sichtlich überzeugt von der Veranstaltung. Eine Vielzahl von Nachmeldungen am Renntag selbst und in den letzten Tagen vor der Veranstaltung zeigen, dass der Crosssport boomt und den zahlreichen Zuschauer:innen wurde toller Sport geboten. Die Hotspots an der Strecke, sowie auch das gastronomische Angebot waren stark frequentiert. Es gingen reichlich Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und die obligatorische Rennwurst über den Tresen.

Auch die Schulsanitäter der Käthe-Kollwitz Gesamtschule konnten unterstützt von drei  Rennärzten und einem Rettungsanitäter aus den ausrichtenden Vereinen die ein oder andere Praxiseinheit sammeln und zeigen, was sie bisher gelernt haben. Vielen Dank nochmals für Euren Einsatz. Glücklicherweise verliefen die Stürze meist glimpflich  und es kam nur zu Abschürfungen und Prellungen.

Über alle Rennklassen hinweg wurde toller Sport geboten und auch Aktive der ausrichtenden Vereine haben es sich nicht nehmen lassen, am Start zu stehen. So konnten im letzten Rennen des Tages (Hobby) Matthias Bettin /RSV Lippe Lünen den zweiten Platz erfahren und zeigte sich dabei als fairer Gastgeber. Uwe Fohrmeister/RSV Lippe Lünen erreichte im selben Rennen den fünften Platz. In den Lizenzklassen zeigten Marcus Voß (RSV Unna) mit Platz sieben und  Andreas Jung (RSV Gütersloh) mit Platz acht bei den Masters 3 sowie Tobias Müller (RSV Unna) mit Platz 4 bei den Masters 2 und Dirk Riechers (RSC Werne) mit Platz fünf bei den Masters 4,  dass sportliche Leistungen auch neben Organisation einer Sportgroßveranstaltung möglich sind. Die Schüler:innen der Radsport- AG (Käthe-Kollwitz Gesamtschule) konnten erstmals Rennluft schnuppern und wir hoffen, dass es nicht beim ersten Mal bleiben wird.

Mit Svenja Betz und Jonas Köpsel haben die Rennen der weiblichen und männlichen Elite würdige Sieger gefunden, die den Anwesenden großartigen Sport geboten haben.

Sieger Hauptrennen Cross Lünen

Siegerpodest im Hauptrennen Männer Elite

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Gönnern und Unterstützern unseres Renntages. Ohne Euch und unsere Mitglieder wäre das nicht möglich gewesen.

Edelhelfer Dortmund,     SKS Germany, Alpecin Cycling, Volksbank, Scheipers Mühle, Bäckerei Kanne & Kanne Brottrunk, Sportamt und Fachdienst der Stadt Lünen, Radsportverband NRW, DS Ergebnisdienst

Cyclocrossworkshop und Radrennen in Lünen-Süd

Am Sonntag (23.10.2022) trafen sich unter Anleitung vom zweifachen Deutschen Meister Jörg Arenz und dem ehemaligen Militärweltmeister Frank Ommer, 45 Teilnehmer:innen aller Altersstufen aus der Region zum ersten Cyclo-Crossworkshop auf der Halde Victoria 3/4 in Lünen-Süd. Der Workshop wurde organisiert und durchgeführt von der Veranstaltergemeinschaft: RSV Unna, RSC 79 Werne, Sprinter Waltrop und RSV Lippe 23 Lünen, die am kommenden Sonntag, 30.10.2022, den „Edelhelfer CycloCross Lünen – 1. Lauf zum NRW-Cross-Cup“ veranstaltet.

Als ehemaliger Nationalfahrer und Weltmeisterschaftsteilnehmer konnte Jörg Arenz alle Anwesenden an seinem Wissen teilhaben lassen und dies mit Unterstützung von Frank Ommer in Theorie und Praxis vermitteln. „Ich habe mich besonders über die Teilnahme vieler Kinder und Jugendliche an dem Workshop gefreut, es ist sehr erfreulich, dass hier in der Region der Nachwuchs Zuwächse verzeichnet und Spaß am Radfahren im Gelände hat“, so Jörg Arenz nach dem Workshop. Auch Reinhold Bauhus Schulleiter der benachbarten Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, die eine enge Kooperation mit dem Radsportverband NRW und den Radsportvereinen aus der Region pflegt, wollte sich nicht nehmen lassen am Workshop teilzunehmen.

Die Trainingsinhalte des Tages richteten sich an die Spezifika des Cyclo-Cross. Anfahren und Überspringen von Hürden und Hindernissen, die Wahl der richtigen Fahrlinie, die Startphase oder auch das Schultern des Rades. Unterbrochen wurde der Trainingstag von einer Brotzeit in der Mensa der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, so dass es nach dem Mittag wieder frisch gestärkt auf die Räder ging.

Der Workshop diente gleichzeitig als Testlauf für Teile der Rennstrecke am Sonntag, den 30.10.2022, um auch ein erstes Feedback unter verschärften Bedingungen und von den Trainern zu erhalten.

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„Der Cyclocross-/Gravelsport boomt zurzeit. Wir rechnen mit ca. 250 Teilnehmer:innen am kommenden Sonntag, und bitten die Anwohner und Passanten um Verständnis, dass die Halde und anliegenden Wege/Zufahrten am Sonntag für den normalen Verkehr und Spaziergänge gesperrt sind“, so Andreas Jung vom Orga-Team. Die Nachwuchsklassen starten bereits ab 10 Uhr (Umstellung auf Winterzeit beachten!), die Fahrer der Eliteklasse mit ca. 40 Teilnehmern gehen um 13 Uhr mit einer Renndauer von 60 Minuten auf den selektiven ca. 3 km langen Rundkurs auf der Halde und um den Bikepark. Mit dabei u.a. Radprofi Justin Wolf (Dortmund), Europameister im Teamzeitfahren auf der Straße vom Team Leopard Trek. Bei den Elite-Damen geht Svenja Betz (Radprofi beim belgischen Team Rupelcleaning), die in guter Form ist und vor 2 Wochen 14. bei den UCI Gravel-Weltmeisterschaften in Italien geworden ist, als Favoritin ins Rennen. Aber auch Hobbyfahrer jeden Alters haben eine Startgelegenheit. Gestartet werden kann mit einem Gravel-/Crossrad oder einem MTB, wobei hier die Lenkerbreite nur max. 50 cm betragen darf (ausgenommen von dieser Lenkerbreiten-Regel sind Kinder und Jugendliche).

Anmeldungen sind auch noch am Renntag bis 30 Minuten vor dem Start möglich. Insbesondere Kinder und Jugendliche aus der Umgebung sind hier herzlich eingeladen an den Rennen (egal ob Crossrad oder MTB), mit Start und Ziel auf dem „Karl-Kiehm-Weg“ teilzunehmen. Für das leibliche Wohl ist bei der Veranstaltung bestens vorgesorgt und Zuschauer sind herzlich eingeladen nach Lünen-Süd zu kommen, um das erste Querfeldein-/ Radcross-Radrennen in der Region nach mehr als 35 Jahren zu besuchen.

 

Edelhelfer Cross Rennen

Am 30.10.2022 geht es auf der Halde Victoria in Lühnen- Gahmen zur Sache. Eine Veranstaltungsgemeinschaft der Radsportvereine aus Werne, Lünen, Waltrop und Unna führt erstmalig das Edelhelfer Cyclo Cross Rennen  im Rahmen des Bombtrack NRW Crosscup durch. Der Edelhelfer Cyclo Cross ist hierbei nominell Auftakt der Rennserie. Cyclocross feiert momentan ein Comeback im Radsport und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Mit leicht modifizierten geländetauglichen Rennrädern geht es hierbei über Stock und Stein. Kurze Renndauer und anspruchsvolles Terrain bieten hierbei ein intensives Rennerlebnis für Zuschauer und Sportler. Von Jugendrennklassen, über Einsteigerrennen für Kinder bis zu Masterklassen werden alle Rennklassen angeboten. In sechs Startblöcken werden die Sportler über die erste Haldenstrecke des NRW-Crosscups geschickt. Hierbei werden einige Elemente des Bikeparks einbezogen. Über verschiedene Ebenen der Halde in Lühnen Gahmen mit verschiedenen Hindernissen, wie Slalomstrecken auf der Wiese, Querplanken und Treppen, an denen das Rad getragen werden muss, wird die etwas über 3km km lange Strecke absolviert. Die Rennhöchstdauer ist eine Stunde.

Die Halde ist den ganzen Tag für die Veranstaltung gesperrt. Wir bitten bei allen Spaziergängen und Anwohnern um Verständnis und laden auch dazu ein zu verweilen und zuzusehen. Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind empfohlen. Für Speis und Trank ist gesorgt.

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Fred Kremer vom RSC Werne – er wird auch am 30.10.2022 in Lünen starten.

Weiterhin bitten wir alle Anwesenden auf Einhaltung von Abständen und eine mögliche Maskenpflicht in ausgewiesenen Bereichen zu beachten.

Der Renntag wird um 10 Uhr mit dem Rennen der Schüler:innen U15 und den ersten Hobbyrennen eröffnet und nimmt mit dem letzten Rennen des Tages gegen 15 Uhr sein Ende.

Start und Anmeldezentrum ist auf dem Gelände der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Lünen.

 

3 Täler MTB Marathon

Der 3 Täler Marathon in Titmaringhausen ist bekannt für Bobbahnähnliche Trails und viele kleine wurzelige Passagen. Aufgrund der vorangegangenen Regentage war der Boden tiefer als gewohnt und vereinzelt auch rutschig und somit technisch anspruchsvoll. Außerdem war die Kurzdistanz von 33 km und 900 hm mit einer durchschnittlichen Temperatur von 8° Celsius auch erstmal ungewohnt für die Teilnehmer. Marcel Meinert konnte in einem sehr starken Teilnehmerfeld in der Spitze einen beachtlichen 7. Platz und 4. Platz in seiner Altersklssse ergattern. Heiko Schmitt fuhr auf den 24. Platz und wurde 8 er in seiner Altersklasse. Beide Teilnehmer waren mit den Rahmenbedingungen der Veranstaltung mehr als zufrieden und genossen den Tag im Naherholungsgebiet des Sauerland im Anschluss.

Am 03.10.2022 war es soweit – der Renn-Saisonabschluss für Hobby-Fahrer/innen auf abgesperrten Strecken beim Münsterland Giro stand an!

Nur bei den Profis und bei den Kinderrennen war der RSC nicht vertreten, ansonsten machten sich RSCler/innen auf die ausgeschriebenen sogenannten “Jedermann”-Rennen bei Giro.

65, 95 oder 125 km standen zur Auswahl.

Die 65er Runde – Cup der Sparkasse Münsterland Ost:

Eigentlich sollte das ja ein “Vater-Kinder-Ding” werden, aber nachdem die “Kinder” kurzfristig ausfielen, wurde es dann ein “Paar-Ding”. Monika entschied sich kurzfristig, gemeinsam mit ihrem Mann Peter W. die Strecke in Angriff zu nehmen. Peter als erfahrener Lizenzfahrer undMünsteraner Stadtmeister von 1985 ist natürlich mit Rennsituationen vertraut, für Monika hingegen eine absolute Premiere. Nachdem am Samstag – nach einiger Zeit des Anstehens – die Ummeldung geschafft war, konnten die Rennräder gerüstet werden. Transponder anbringen, Lenkernummern anklipsen und last not but least wurden die Rückennummer an die Trikots genadelt.

Am Sonntag hieß es dann früh aufbrechen, denn die 65er starteten um 08:00 Uhr vom Albersloher Weg Richtung Telgte auf die Runde. Um 20 vor 8 war es noch recht ruhig, aber das sollte sich schnell geben.

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Kurz vor dem Start.

Um 5 vor 8 waren die 7 Startblöcke mit über 1.000 Starter/innen gut gefüllt. Und pünktlich ging es dann auch los. Die Startblöcke starteten jeweils im Abstand von 3 Minuten, so dass es für Monika und Peter um 08:03 Uhr im Startblock B auf die Runde ging. Bis auf die vielen surrenden Räder, war es ein ruhiger und strahlend sonniger Sonntagmorgen. Auf der abgesperrten Strecke ging es für die Schnellen unter den Startern auch direkt gut zur Sache. Für einige war ja eine gute Platzierung und möglicherweise ein Gesamtsieg oder ein Sieg in der Altersklasse das Ziel. Nicht so für Monika! Peter und Monika waren daher als geschlossenes 2er-Team (quasi als Tandem) unterwegs. Peter gab guten Windschatten und so ging es auf den ebenen Straßen durchs Münsterland. Manchmal gab es eine große Gruppe, bei der man für eine Zeit mitfahren konnte und manchmal gab es andere Mitfahrer, die den Windschatten im stetigen Tritt von Peter nutzten. Dazu gab es die abgesperrten Straßen – an jeder Einbiegung, auf jeder Straßeninsel, an jedem Kreisverkehr standen Signalgeber teilweise mit Pfeifen aber immer mit Fahnen um die Fahrer/innen auf Gefahrenstellen aufmerksam zu machen oder um den anderen Verkehr von der Strecke zu halten. Strecken-Motorräder fuhren vorbei, Fotografen standen mit riesigen Objektiven an der Strecke und immer wieder Applaus von den Zuschauer/innen auf der Straße – das war schon pures Rennfeeling. Auf der Zielgerade vor dem Schl0ß in Münster zollte ein tolles Publikum auf den letzten 100 Metern jedem Vorbeifahrenden Respekt und nach letztlich 68 km standen dann gut 30 km/h Schnitt auf dem Tacho – ganz schön schnell! Natürlich ist das nichts im Vergleich zur Durchschnittsgeschwindigkeit des Gesamtsiegers der 65er-Strecke mit 41,69 km/h – aber für Monikas ersten (und letzten) Rennversuch, …

Im Gegensatz zu einer RTF – auf der rote Ampeln und Kurven, Radwege und der allgemeine Straßenverkehr das Tempo drosseln – gab es beim Münsterland Giro freie Fahrt und so konnte man das Tempo durchaus genießen. Ein bißchen Rennfeeling dazu – es hat Spaß gemacht.

Die 95er Runde – Cup der Provinzial Versicherungen:

Auch hier starteten 2 RSCler um 08:40 Uhr auf die Runde. Jürgen T. und Dominik mussten zusätzlich zu der 65er Strecke noch einen Abstecher nach Sendenhorst machen, um die 95 km rund zu machen. Jürgen berichtete von einem großen Gemengelage auf der Strecke sowie von einigen Stürzen. Kurz vorm Ziel konnte er sich über den Bürgersteig vor einem größeren Gruppensturz retten. Im Ziel wurde er von seinen Töchtern empfangen, die froh waren, dass Jürgen von einem Sturz verschont geblieben war. In seiner AK Master 3 erreichte er den 27. Platz und in der Gesamtwertung wurde er 171. von ingesamt 1.049 Startern und dies mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,13 km/h. Dominik – als erfahrener Triathlet mit Wettkampferfahrung – erreichte knapp einen Schnitt von 40 km/h und landete mit dem 324. Platz im vorderen Drittel der Gesamtwertung. Respekt vor dieser Leistung – insbesondere auch sturzfrei ins Ziel zu kommen. Das Wettkampfgeschehen und das Rennenfeeling kam den Profis hier schon sehr nahe.

Die 125er Runde – Cup der LBS:

Bei der längsten Jedermann-Runde des Münsterland Giro machten sich 3 RSCler/innen auf, um pünktlich zum Startschuss um 09:40 Uhr am Albersloher Weg zu sein. In Ergänzung zum Abstecher nach Sendenhorst ging diese Runde bis nach Füchtorf, um die 125 km auch wirklich rund zu machen. Marcel – sonst eher bei MTB-Marathon-Rennen am Start – belegte in seiner AK Master 2 den 77. Platz und damit den 339. Platz in der Gesamtwertung von 847 Startern. Dabei war er mit 40,80 km/h sogar so schnell, dass seine Familie, die ihn eigentlich auf den letzten Metern anfeuern wollte, zu spät kam.

Und dann war da noch ein Paar als Paar unterwegs. Walburga und Peter H. hatten sich zum Saisonabschluss – nachdem in diesem Jahr z.B. schon die Jedermann-Klassiker Tour d`Energie, La Marmotte und der Ötztaler auf dem Programm standen, sollte es auf der flachen Runde durch das Münsterland noch einmal eine gemeinsame Zielankunft geben. Und dies gelang den beiden: nach einer Fahrtzeit von 3 Stunden und 13 Minuten und mit einem Schnitt von knapp 39 km/h rollten die beiden über die Ziellinie vor dem Schloss in Münster. Walburga konnte sich damit sogar über den Sieg in ihrer Altersklasse freuen und belegte in der Gesamtwertung von 48 Starterinnen den 27. Platz.

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Walburga auf der Bühne!

Peter H. fuhr im Gleichklang mit seiner Frau in seiner Altersklasse Master 3 auf den 107. Platz und landete in der Gesamtwertung damit im starken Mittelfeld. Das Feld der Starter bei der 125er Runde war mega stark. Der Gesamtsieger bei den 125er-Jedermänner erreichte einen Schnitt von über 45 km/h und war damit letztlich sogar schneller unterwegs als der Gesamtsieger Olav Kooij bei den Profis – allerdings musste Olav knapp 80 km mehr fahren und in den Beckumer Bergen noch ein paar Höhenmeter hinter sich bringen.

Aber Hauptsache es hat allen Spaß gemacht und zum wichtigen „Klönen“ nach der Tour auf dem Schloßplatz stießen noch weitere RSCler/innen dazu, dies es sich nicht hatten nehmen lassen, bei bestem Wetter, die Vereinskollegen zu unterstützen.  Mit Pasta-Party und 0,0 €-Kaltgetränk ging ein erfolgreicher Renn-Tag zu Ende. Bis zum nächsten Jahr.

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Aus der Berichterstattung der Westfälischen Nachrichten – gut getroffen, oder?

 

Von Mittwoch, dem 28. bis Donnerstag, dem 29.9.2022 fanden die deutschen Schulsportmeisterschaften im Mountainbiken in Berlin statt. Ausrichter war der Bund deutscher Radfahrer, der in ganz Deutschland die Nachwuchsförderung verbessert und Schulen und Radsportvereine zusammenbringen möchte.

Über 400 Schüler*innen aus 39 Schulen aus 8 Bundesländern nahmen am Wettbewerb teil, der zuerst mit einem Geschicklichkeitswettbewerb im Velodrom am 28.9. begann und am 29.9.2022 auf den Arkenbergen 20 km außerhalb von Berlin mit einem XC (Cross-Country) Rennen ausgetragen wurden. Im Velodrom mussten 6 Geschicklichkeitsaufgaben bewältigt werden, am anderen Tag wurde das Rennen auf der Halde der Arkenberge auf einer Strecke von 2 km ausgetragen, die 2-mal bzw. 3-mal gefahren werden musste.

Das Gymnasium St. Christophorus Werne hat mit zwei Mixed Teams in der Wertungsklasse 3 und 4 an dem bundesweiten Wettbewerb teilgenommen. Stellvertretend für den RSC Werne e.V. hat Christoph Geue gemeinsam mit Lehrer Tom Petrasch bom GSC die Betreuung vor Ort bzw. das vorbereitende Training übernommen. Betreuend unterstützt haben ebenso die Eltern Tina Stammer, Annika Bruns sowie Anika und Andreas Beckhove. Die teilnehmenden Schüler*innen sind alle als Mitglieder in der MTB Jugendabteilung des RSC Werne e.V. aktiv.

Das WK3 Team bestehend aus Marlene Stammer, Toby Knowlden, Philipp Teigelkötter und Felix Beckhove hat mit einer starken Leistung den 5. Platz in der Wertungsklasse Mixed III errungen.

Das WK4 Team bestehend aus Paulina Czeranka, Sophie Beckhove, Lasse Bruns und Henri Geue hat den 6. Platz in der Gesamtwertung der Teams Mixed IV ebenfalls hervorragend abgeschnitten.

Die Qualifizierung für die Bundesausscheidung hatte bereits am 11. Juni in Herten auf der Zeche Ewald stattgefunden. Die Deutschen Schulmeisteraschaft in Berlin fand unter Schirmherrschaft von MdB Cem Özdemir statt.

Alle waren begeistert vom Event – und das umfasste dabei sowohl die Wettbeberbe an sich als auch das Ziel der Reise.
So waren sich alle am Ende einig: Berlin ist immer eine Reise wert!

Berlin DM

Berlin DM1

Danke an Annika Bruns für den Bericht und Danke an alle für die Fotos!

 

Wir sind bereit und die Wettervohersagen versprechen viel Sonne für den Sonntag!

Und wir möchten nicht versäumen auf ein weiteres Highlight unserer Tour hinzuweisen:

Mont Ventoux, Galibier, Stelvio, Muro di Sormano & Kurricker Berg sind nur einige der legendären Gipfel im internationalen Radsport und RTF-Business.

Schauplatz legendärer Schlachten auf zwei Rädern und in diesem Jahr ist einer davon Teil unserer 41. CHRISTOPHORUS RTF: Der Kurricker Berg!

Wer vom Gipfel des “Col Kurrick” seinen Blick Richtung Süden richtet, kann bei guter Sicht bis auf die Münsterländer Voralpen blicken (Unwissende sprechen vom Haarstrang).

RTF 2022

Dazu die knackigen Zahlen, Daten, Fakten des Münsterländer Klassikers:
- gnadenlose 0,34 km Gesamtdistanz
- unglaubliche 20 Höhenmeter, die selbst der härtesten Wade keine Gnade lassen
- durchschnittliche Steigung von 5,7 % geradewegs nach Valhalla mit einer 9,578 % Steigung in der Spitze

Und hier die sonnige Wetter-Prognose:

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Also: Wir sind bereit und freuen uns auf Eure Teilnahmen.

Zum letzten Wertungslauf der Radsport-Bundesliga und gleichzeitig der Deutschen Meisterschaft am Berg startete Fabian Peplau mit seinen Teamkollegen des Teams Embrace The World U19. Bei kühlen 8 Grad im sauerländischen Wenholthausen, erklang pünktlich um 9:00 Uhr das Startsignal zu den finalen 98 km und 2.800 Höhenmetern der diesjährigen internationalen Bundesligasaison.

Vom Start weg ging es direkt mit ca. 14 % Steigung in den Anstieg und die ersten Renner konnten nach kaum einer Minute dem angeschlagenen Tempo nicht mehr folgen. Es folgte ein Ausscheidungsrennen, bis sich eine kleine Gruppe absetzen konnte. Durch einen Fahrer des Embrace the World Teams, der in der Spitzengruppe vertreten war, musste keine Nachführarbeit durch das Team im Peloton geleistet werden. Am Ende belegte Ole Jablonski einen sehr starken 5. Platz, was gleichzeitig die Beste Einzelplatzierung in der jungen Bundesliga-Teamgeschichte darstellt. Mit Linus Brinkert auf Platz 37 und Fabian Peplau auf Platz 47 konnten wir noch den 8. Platz in der Teamwertung des Tages belegen.

Nur einen Tag später nahm Fabian bei sehr widrigen äußeren Bedingungen sein letztes Saisonrennen (Phönix-West Dortmund) unter die Räder. Da kein gesondertes Rennen der U19 Klasse ausgeschrieben wurde, durfte Fabian im Rennen der Männer-Amateure starten. Dieses Rennen wurde durch Punktewertungen entschieden. Das bedeutet, dass alle 10 Runden Punkte für die ersten vier Fahrer vergeben wurden. Am Ende gewinnt dann der Fahrer, der die meisten Punkte sammeln konnte.

Mit noch schweren Beinen vom Vortag ging Fabian die ersten drei Wertungssprints noch leer aus, bis er sich mit Andreas Jung vom RSV Gütersloh absetzen konnte. Nach einem fast 30km langem “Paarzeit”fahren konnte Fabian noch ausreichend Punkte sammeln, um am Ende bis auf Platz vier nach vorne zu fahren.

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Fabian Peplau (U19) dicht gefolgt von Andreas Jung vom RSV Gütersloh (Senioren).

Walburga und Peter sind erfahrene Ötzis und für ihren Live-Bericht vom diesjährigen Ötztaler einfach auf das Foto der beiden vor beeindruckender Kulisse klicken:

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Das E-Bike ist eine gute Gelegenheit, die Touren unserer RTF am Sonntag, den 25.09.2022 zu erkunden.

E-Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h sind hier gefragt. Insbesondere auf der Einsteiger-Tour mit 45 km Gesamtstrecke bietet es sich an, einmal eine Runde in den Nordosten von Werne zu probieren. Gestartet wird am AFG in Werne.

Die 45 km-Tour bieten wir auch als geführte Rundtour an. Erfahrene RSC-Guides starten mit allen Interessierten um 10:00 Uhr ab AFG in Werne. Nach dem Kurricker Berg gibt es eine Verpflegungspause in Ameke und danach geht es wieder im gemäßigten Tempo zurück nach Werne.

Eine Rundtour ins Münsterland im geschlossenen Verband, wobei die Führung durch die RSC-Guides eigentlich nicht nötig ist, da die Strecken komplett ausgeschildert sind. Aber wir haben uns gedacht, dass gemeinsames Radfahren Spaß macht und so die Gelegenheit zum gemütlichen Plauschen und Kennenlernen genutzt werden kann. Vielleicht kann auch die eine oder andere radtechnische Frage geklärt werden.

Neben der 45 km Tour stehen noch weitere Strecken auf dem Programm, wer also Lust auf mehr hat, ist immer willkommen. Einfach Akku aufladen und mitfahren.

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Eine Tour für alle mit Spaß am gemeinsamen Radfahren!

 

 

Alu und Carbon, Scheibenbremsen und elektrische Schaltung?

Nein, das braucht der “Radästhet-Klassik” bei seiner Suche nach dem klassischen Stahlrad alles nicht.
Bastler, Tüftler, Stahlrad-Fahrer, Nostalgiker begeistern sich fürs Vintage-Rad und lassen den Charme längst vergangener Tage neu aufleben.
Ab wann ist ein Rennrad denn nun Vintage?
Dazu zählen z.B. die folgenden Kriterien:
• Stahl Rennräder bis Baujahr 1987/88
• Pedale mit Pedalkörben und Riemen (keine Klickpedale!)
• Rennradlenker mit Bremsen und außen verlegten Kabeln
• Schalthebel am Unterrohr (keine Schaltwippen am Lenker!)
• Laufräder aus Stahl oder Leichtmetall mit Rennrad Bereifung (700 x 18 – 23C)
• Kurbel aus Stahl oder Leichtmetall (keine Carbonteile!)
Es geht um klassische, originale Rahmen, periodenkorrekte Teile, Gruppen-Originalteile, um passende Retro-Bekleidung und vieles mehr. In der Klassiker-Szene gibt es dabei die unterschiedlichsten Schwerpunkte, aber allen Begeisterten ist es gemein, das Puristische am Rennrad, die Leichtigkeit des Fahrens und die Vorliebe für Unikate zu teilen.
Auch beim RSC Werne hat sich mittlerweile eine Gruppe von Fahrern über diese Leidenschaft zum Vintage-Rad zusammengefunden. Es wird beim Tech-Talk gefachsimpelt, gemeinsam nach Teilen gesucht, Reparaturanleitungen werden ausgetauscht oder man fährt gemeinsam zu Klassiker-Ausfahrten, bei denen die verschiedensten Retro-Bikes im Fokus stehen. So sind RSC-Fahrer beim Cologne Classic oder beim Velo Classic in Rumpshagen dabei gewesen.
Unsere Klassiker-Fahrer freuen sich nun sehr, Euch bei unserer RTF am 25.09.2022 ihre Leidenschaft und ihre Räder vorzustellen. Es gibt eine kleine Ausstellung mit historischen Rädern – von einem Rad mit Karbid-Beleuchtung bis hin zu diversen klassischen Rennrädern mit ihren typischen Lackierungen, mit klassischen Rahmen und Lenkern sowie den jeweiligen technischen Finessen gibt es einiges zu bestaunen.
RSC Werne 20223
Aber das ist noch nicht alles: Wer möchte, bringt sein eigenes Stahlrad mit und es geht auf eine gemeinsame moderate Ausfahrt. Gefahren werden soll unsere 45 km-Strecke mit einer gemütlichen Pause auf unserer Verpflegungsstation in Ameke. Nicht nur Stahlrad-Begeisterte, sondern auch solche, die es noch werden wollen, können sich der Gruppe mit unseren Klassik-Fahrern anschließen. Gestartet wird um 09:30 Uhr ab Start/Ziel am Anne Frank Gymnasium in Werne.
Gerne auch in historischer Bekleidung! Denn damals waren noch Merino-Shirts das Non-Plus-Ultra!
Für die schönste Kombination aus Rad und Fahrer gibt es einen Preis! Also: es könnte sich lohnen!
Wir freuen uns auf Euch.