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Bericht JHV 2021 (Pressewart Fred Kremer)

Bei sonnigem Wetter hielt der RSC Werne am 03.02.2021 seine jährliche Jahreshauptversammlung in der Außengastronomie des Wirtshauses Wittenbrinks Hof mit reger Teihnahme ab.

Nach der Begrüßung des ersten Vorsitzenden Frank Volmerg in die Runde und besonders an die Neumitglieder, ging es unverzüglich zum Tagesgeschäft. Die Berichte der Fachwarte Rennsport, Jugend und RTF fielen dieses Jahr aufgrund der coronabedingten Ereignislosigkeit recht übersichtlich aus. Die Rennabteilung nahm zwar mit, was an Rennen angeboten war, aber viel war hier nicht zu machen. Sportwart Ralf Tschernoster wies jedoch auch darauf hin, dass nun auch in Nordrhein-Westfalen wieder vermehrt Rennen angeboten werden und somit die Gelegenheit für den RSC sich auf der Rennstrecke zu präsentieren sich wieder ergibt.

In der Jugendabteilung zeichnet sich ein ähnliches Bild. Ausgenommen ist hier die Offroadjugend, die sich – abgesehen von regelmäßigen gemeinsamen Sessions – auch auf einen Übernachtungsausflug nach Winterberg und einen Anhänger für den Radtransport freut.

In der RTF-Abteilung konnte noch mal auf die erfolgreiche Ausrichtung der Christophorus-RTF am 20.06. und eine geplante Halloween-CTF am 31.10.2021 hingewiesen werden.

Ebenfalls erfreulich ist die stabile Kassenlage des Vereins, wie immer tadellos geführt von Kassenwart Werner Männig, der jedoch seine letzte Amtszeit antrat.

Bei den Wahlen des Vorstandes wurden im Amt bestätigt: Frank Volmerg (1.Vorsitzender), Werner Männig (Kassenwart), Beate Tschernoster (Sozialwart), Jürgen Hune (Schriftführer), Martin Althaus (1. Beisitzer) und Michael Weber (1.Kassenprüfer). Neu im Vorstand nach Rücktritt von Peter Wenner als Offroadfachwart ist Johann Bruns, der nach langem Engagement in dieser Abteilung nun auch offizielles Organ dieser Abteilung ist. Allen Gewählten an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und auf eine gute Zusammenarbeit.

Wie der erste Vorsitzende auch in seinem Bericht betonte, sind wir rückblickend sehr gut durch die letzten 1,5 Jahre gekommen. Das liegt vor allem an der aktiven Partizipation und kreativen Art der Mitglieder, die sich immer neue Arten einfallen lassen, das Vereinsleben auch unter schwierigen Bedingungen neu zu gestalten. Daher blicken wir als Verein optimistisch und mit Freude auf das kommende Radsportjahr.

Der Radsportbezirk Köln-Bonn als Organisator der Bundesradsporttreffens 2021 hatte nach Siegburg eingeladen, wo alle Radsportinteressierten vom 25.07.-31.07.2021 auf vielen verschiedenen Strecken rund um Siegburg ihrer Leidenschaft nachgehen konnten.

Das letztjährige BRT fiel Corona zum Opfer und so freuten sich alle, dass es dieses Jahr “wieder ging”.

Gemeinsames Radfahren mit Freunden, Vereinskollegen sowie Radfahrer/innen aus Vereinen aus dem ganzen Bundesgebiet ist schon etwas besonderes und dies 7 Tage hintereinander – ein Urlaub der besonderen Art. Das BRT ist ein Treffpunkt für alle, die gerne Radfahren.

Insgesamt 10 RSCler/-innen machten auf den Weg nach Siegburg zum Anno-Gymnasium in der Zeithstraße.

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Unsere Cracks Daniel Schulte und Markus Fleige reisten am Samstag sogar mit dem Rad an und machten schon die ersten Höhenmeter  – wobei sie bei der Ankunft in Siegburg ihre Klamotten erst einmal auswringen konnten, denn der letzte Regenschauer hatte es in sich gehabt.

Startpunkt war allmorgendlich das Anno-Gymnasium in Siegburg. Mit einem maßgeschneiderten Hygienekonzept (Abstand, Desinfektion, Schnelltests und Startfensterverteilung) konnten die Veranstalter die Teilnehmer/innen sicher auf die wunderschönen Strecken schicken. Diese gingen durch hügelige Landschaften, über einsame Straße, mal direkt am Rhein oder auch mit der Fähre über den Rhein.

Fast alle RSCler/-innen übernachteten in dem nur 50 m vom Start u. Ziel entfernten Hotel „Oktopus“. Man traf sich dann schon mal beim Frühstück und zum ersten Radler-Schnack.

Das Tourenangebot war groß. Am Sonntag gab es den Marathon mit 207 km und über 2.500 Höhenmetern. Die weiteren gut ausgeschilderten 100ter, 70-80er und 40er Touren waren mit 300 bis 1350 Höhenmetern auch nicht ohne.

Die Strecken von Montag bis Freitag boten dann zwar keinen Marathon mehr, aber Strecken von 40 bis 100 km, die zudem über einige Höhenmeter verfügten. Aber das schreckte keinen ab, so dass man sich auf das gemeinsame Miteinander im Ziel immer freute. Die für Mittwoch vorgesehene 100ter und 150er Touren wurden aufgrund der zu durchfahrenden Flutkatastrophengebiete selbstverständlich abgesagt.

Die Touren führten auf schönen welligen bis steilen Strecken entlang der Sieg und bis zum Rhein auf gut asphaltierten Wegen durch die Auen. Sogar eine Rheinüberfahrt mit der Fähre war bei einer Tour inbegriffen und ein Highlight.

Die Wettervorhersage stand zwar auf Regen, aber der Himmel meinte es gut mit allen Radlerinnen und Radlern; das kühle Nass von oben blieb aus.

Mal traf man sich zur gemeinsamen Tour, mal fuhr man für sich. Es waren Steigungen von bis zu 14 % zu bewältigen. Im Ziel traf man sich auf ein Kaltgetränke, Kaffee, Kuchen oder auf eine vom Caterer vor Ort angebotene warme Mahlzeit.

Der RSC Werne wurde durch 10 Mitglieder ehrenvoll vertreten. Durch 42 Starts auf 6 Tourentage verteilt schafften wir es auf den 8. Platz in der Vereinswertung.

Insgesamt  kamen die 10 RSC-Mitglieder an den Tagen vom 25.07.-31.07.2021 damit auf 4.559 gefahrene Kilometer und die dabei zu überwindenden Höhenmeter summierten sich auf fast 46.000 HM. Unglaublich und Respekt für diese Leistung.

Bei der vereinsinteren Wertung um die meisten gefahrenen Kilometer teilen sich Martin Temmann und Martin Althaus mit jeweils 684 gefahrenen Kilometern an 7 Tagen den ersten Platz. Bei den Frauen liegt Kirsten Althaus mit 575 km auf den ersten Platz und Iris – nur knapp geschlagen – mit 515 km auf dem zweiten Platz.

Die freudestrahlenden Gesichter aller Teilnehmer/innen sind ein besonderer Dank für die Organisatoren – den Radsportbezirk Köln-Bonn.

Was nehmen wir uns für das nächste Jahr Schwerin 2022 vor? Doch mal den ersten Platz!?

Danke an Martin und Kirsten für ihren Bericht und die Auswertung der Kilometer/Höhenmeter.

Danke an aller für die schönen Fotos.

Hier ein paar Impressionen – als Vorgeschmack auf 2022!

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Unter der liebevollen Bezeichnung “Damenradeln” haben sich in 2021 wieder 9 Frauen des RSC Werne auf den Weg gemacht, um am ersten Juliwochende eine durchaus anspruchsvolle Radtour mit vielen Höhenmetern und entsprechendem Gepäck zu absolvieren.

Der Ziel war ein Hotelarrangement in Hattingen mit 3-Gänge-Menü zum Abend, so dass alle von vorneherein wussten, um was es ging. Und nach 70 km mit 490 Höhenmetern und Steigungen bis zu 9 % wussten auch alle, was sie dafür geleistet hatten.

Das Wetter am Samstag war hervorragend, sonnig mit 23 Grad und windstill, so dass der Einstieg an der Lippe-Brücke in Rünthe leicht fiel. Auch entlang des Datteln-Hamm-Kanals kamen alle zügig voran. Die Strecke führte durch schattige Wälder und Alleenstrassen, bis es dann in Dortmund hügelig durch den Süggel-Wald ging.

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Danach blieb es erst wieder flach – am Dortmunder Hafen vorbei auf den Emscher-Weg – wobei eine Klangskulptur – in die sogar “alle Neune” reinpassten – ausgiebig getestet wurde.

Dann hieß es, wieder rauf aufs Rad, denn die Cappuccino-Pause in Bochum Langendreer wartete auf uns. Und bevor wir dort leckeren Kirsch-Baiser-Kuchen samt Rhabarber-Schorle und Kaffee-Spezialitäten geniessen konnten, mussten wir in Somborn und Langendreer noch einige Höhenmeter absolvieren.

Ab Langendreer ging es nach der Umfahrung des Ümminger Sees dann erneut hoch Richtung Altenbochum am Hauptfriedhof Bochum vorbei direkt auf die Springorumtrasse, die nach einem ersten moderaten Anstieg dann über 6 km mal eher sanft und mal eher etwas steiler zügig bergab Richtung Ruhr führte. Die Trasse ist hervorragend ausgebaut und asphaltiert, im Grünen fährt man quer durch Bochum. Aber die Strecke zieht sich, denn es gibt nicht so wirkliche Abwechslung – diese gab es dann aber am Ruhrtalradweg. Direkt auf Flußhöhe und im strahlenden Sonnenschein gab es lebhaften Floß- und Bootsverkehr auf der Ruhr. Auf dem Ruhrtalradweg selbst war es zum Glück etwas ruhiger. Bei km 61 kehrten wir bei Tom Bur ein – für eine letzte Stärkung bevor es zur Bergankunft kommen sollte.

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Und die schafften wir alle – der knackige Anstieg von 9 % kostete Körner (leichtes TdF-Feeling kam auf), aber die Abfahrt danach entschädigte uns und zum Hotel ging es zwar stetig, aber angenehm berghoch durch das Wodanstal.

Über das Essen verraten wir nicht zu viel – probiert es selber mal aus in der Casa Niggemann in Hattingen. Es lohnt sich.

Am Sonntag Morgen starteten wir um 9:19 Uhr und direkt musste eine 10 % Steigung überwunden werden. Aber wir waren gut ausgeruht, so dass wir keine Probleme hatten. Und die Sonne schien noch!

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Dann ging es die Glückauftrasse wieder runter zurück an die Ruhr, über die Anlage der Henrichshütte und den Ruhrtalweg am Kemnader See entlang bis zur Ruhrtalfähre in Witten – dies alles noch im strahlenden Sonnenschein. Nach dem Übersetzen passierten wir die Zeche Nachtigall und querten die Ruhr per Brücke, um den Einstieg auf den Rheinischen Esel zu bekommen. Der führte uns Richtung Dortmund Romberg Park – wobei sich die Wolken immer mehr zuzogen. Und nachdem wir eine Monstersteigung in Dortmund Löttringhausen bewältigt hatten, grummelte es schon sehr bedenklich. Wir schafften es gerade noch bis in eine Unterführung im Romberpark, als es dann richtig losging. Nach 30 Minuten und einer ausgiebigen Gummibärchenpause ging es im Nieselregen weiter. Auf Phönix-West und vor der Bergmann-Brauerei stellte sich dann die Frage – machen wir noch eine Pommes-Pause oder geht es weiter? Die Wetterapps und die Regenradar-Apps sagten nichts Gutes voraus, so dass wir uns schnell wieder aufs Rad schwangen und den Phönixsee auf der Nordseite passierten, um uns direkt unter der nächsten Brücke wieder unterzustellen. Als es erneut nur noch nieselte, ging es bis Aplerbeck, wo das nächste Gewitter niederging – und die 3. Gummibärchenpause eingelegt wurde. Als es erneut nur noch nieselte, brachen wir wieder auf und über Sölde am Flughafen DO vorbei führte die Strecke dann an der Körne entlang nach Kamen.

Als wir an unserem Startort – der Lippebrücke in Werne – ankamen, hatten wir ca. 40 km im Regen hinter uns, aber für einige von uns ging es noch weiter – bis Südkirchen und bis Bockum-Hövel. Am Ende der beiden Tage standen bei den meisten um die 140 km und 900 Höhenmeter auf dem Tacho und die längste Strecke mit An- und Abreise zum Startort summierte sich sogar auf 164 km!

Das Wetter konnte uns die gute Laune nicht vermiesen, aber etwas mehr Sonne wäre auch nicht schlecht gewesen. Zum Glück war es nicht kalt und wenn die Gewitter runterkamen, haben wir glücklicherweise immer passend einen Unterschlupf gefunden und die Verpflegung ging uns auch nicht aus  …..

Aber alle freuten sich am Ende des Tages auf die Dusche:

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und auf die zu hause nachgeholten Kaffee- und Pommes-Pausen, die zuvor wetterbedingt ausgefallen waren.

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Und was machen wir jetzt: Wir planen schon 2022!
Es geht in den Nordosten von Werne!

 

 

 

 

Das Stadtradeln 2021 ist gelaufen!

Vom 22.05.-11.06.2021 konnte man Kilometer beim Radfahren in Werne sammeln und das hat der RSC wieder fleißig gemacht!

Mit fast 30.000 km – gefahren durch gut 40 Fahrer/innen – konnten wir unseren klimafreundlichen Sport auf den 1. Platz in der Gesamtwertung der Stadt Werne präsentieren. Im Kreis Unna reichte es nicht ganz, da sind wir auf den letzten Kilometern noch vom Heimatverein überholt worden und landeten in der kreisweiten Wertung auf dem 2. Platz in der Teamwertung.

Am 05.07.2021 lud die Stadt Werne dann zur Preisverleihung ins Strobel am Solebad ein und dort konnten wir nicht nur in der Team-Wertung sondern auch in der Vereins-Wertung den 1. Platz belegen und in der Kategorie “Meisten Kilometer je Teammitglied” belegten wir hinter Familie Reicherts den 2. Platz mit ø 633 km je Teilnehmer/in. Und dass das geklappt hat, hängt natürlich auch mit den 3 RSC-Radlern zusammen, die die ersten 3 Plätze in der Einzelwertung belegten.

Daniel Schulte, Theo Elberfeld und Dirk Riechers machten die ersten 3 Plätze unter sich aus.

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In der separaten Familienwertung mischte auch noch ein RSC-Mitglied und seine Familie mit. Markus, Bianca und Niklas Fleige holten sich 2 mal einen 2. Platz – wobei wirklich nicht nur Markus die Kilometer radelte.

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Es hat uns Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Vielleicht toppen wir dann unsere gefahrenen Kilometer aus 2021 (29.739) um die noch fehlenden 261 km, um endlich mal die 30.000er Marke zu reißen!!

Und dann war es wieder soweit in diesem Jahr!

Das Anradeln im Frühjahr musste corona-bedingt ausfallen, so legten wir kurzerhand das Anradeln und das Abfahren der HSK-Permanente zu einem Event zusammen!

Bei Super-Wetter ging es am Samstag, den 10.07.2021 nach Nichtinghausen am Hennesee, um von dort aus auf die 70-km Runde durchs Sauerland zu starten. 1.400 Höhenmeter sind zu bewältigen und das nahmen sich 15 Radfahrer des RSC vor.

Drei Kollegen fuhren schon mit dem Fahrrad aus Werne an – Respekt! Obwohl: bei dem aktuellen Trainingsstand nicht unbedingt eine Überraschung.

Um 11 Uhr trafen sich alle am Startort und nach dem obligatorischen Startfoto ging es auf die Strecke. Je nach Leistungsstand bildeten sich unterschiedliche Gruppen, die sich jedoch auf der Strecke auch immer wieder begegneten. Wenn z. B. der Akku mit Müsliriegeln wieder aufzuladen war, eine Trinkpause anstand oder wenn die Abfahrt besonders schnell bewältigt werden konnte.

Auch eine 33 km Strecke war im Angebot – mit dem Trekkingrad super zu fahren – mit immerhin 400 Höhenmetern und einer über 7 km langen stetigen Steigung von 2 % auch durchaus schweißtreibend – aber die Abfahrten boten einen sehr willkommenen Luftzug.

Die Landschaft machte die Mühen wieder wett. Es gab tolle Ausblicke auf den Hennesee, in die sauerländischen Täler, es ging an Bächen entlang sowie durch Felder und Wälder – sehr sehr schön!

Im Anschluss an die Tour gab es noch Bratwurst und kalte Getränke, bevor sich alle wieder zurück auf den Weg nach Werne machten.

Bis zum nächsten Mal.

Divers Juli

Segmentchallenge des RSC Werne beendet!

(Idee, Ausführung, Auswertung, Bericht: Stefan Rühl)

Im Juni ging die Segmentchallenge 2021, die der RSC veranstaltet hat, zu Ende. Bei dieser Challenge, die auf der Online-Plattform Strava basierte, ging es darum im Zeitraum von drei Monaten auf verschiedenen Strava-Segmenten möglichst viele Punkte einzufahren. Auch ein virtuelles Rennen war Teil dieser Challenge, die der RSC veranstaltet hat, um während der Zeit, in der nur alleine oder zu zweit trainiert werden konnte, eine sportliche Herausforderung anzubieten. Dabei konnten in drei verschiedenen Klassen Punkte eingefahren werden. Zum einen ging es um eine Wertung im Einzelzeitfahren unter der griffigen Bezeichnung “Bierdunst”, bei der ein Segment ausgewählt wurde, welches lang und ohne nennenswerte Steigung war. Hierbei handelte es sich um Strecken zwischen 3 km bis 5 km. Die besten Fahrer fuhren auf diesen Strecken Durchschnittsgeschwindigkeiten von teilweise deutlich über 40 km/h.
Auch eine Bergwertung “Bergelfe” gab es zu bestreiten, hier waren im April und Mai noch recht „gemütliche“ Anstiege zu bewältigen, die von den Fahrern auch mit Geschwindigkeiten über 40 km/h bewältigt wurden, im Juni ging es dann aber von Fröndenberg zur „Eule“ hoch, an der schon Erik Zabel den ein- oder anderen Schweißtropfen verloren hat. Dieser Anstieg hat zwar nur eine Länge von ca. einem Kilometer, bei einer Steigung von durchschnittlichen 7,6% konnten die besten Fahrer jedoch nur eine Geschwindigkeit von bis zu 17 km/h erreichen. (die Bestzeit an diesem Segment hält übrigens Rick Zabel mit einer Geschwindigkeit von 26,7 km/h – als kleine Motivationshilfe für den nächsten Ausflug zum hölzernen Vogel).

Als weitere Herausforderung der Segmentchallenge wurde der Fronleichnamscup ausgefahren, der aus Streckenteilen der Rennstrecke des RSC bestand und eine Länge von mehr als 13 km hatte. Hier ging es darum, auf mehreren aneinander gereihten Streckenteilen die schnellste Zeit zu fahren. Dazwischen gab es kurze Abschnitte ohne Wertung, um gefährliche Verkehrssituationen an Einmündungen zu vermeiden. An dieser Challenge nahmen aufgrund des wirklich bescheidenen Wetters nur sechs Fahrer teil. Hier erreichte der beste Fahrer über die Distanz eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,5 km/h, in Anbetracht des welligen Profils der Strecke eine beachtliche Leistung!

Zu guter Letzt wurde noch die Strecke zwischen Capelle und Werne, die in normalen Zeiten immer Schauplatz von packenden Massensprints unter den Fahrern des RSC Werne ist, als Ausscheidungsrennen “Last Man Biking” ausgeschrieben. Es ging darum, von Monat zu Monat immer besser zu fahren als der Durchschnitt der verbliebenen Fahrer. Am Ende des Monats schieden dann jeweils die Hälfte der Fahrer aus. Am Ende wurden sechs Platzierungen in dieser Kategorie vergeben.

Insgesamt haben 25 Fahrer an der Segmentchallenge teilgenommen und 18 Fahrer haben Punkte einfahren können. Die besten 10 Fahrer sind wie folgt platziert:

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Herzlichen Glückwunsch an Marco Sauer, der nur im Juni ein bißchen schwächelte, aber alle anderen drei Herausforderungen der Challenge für sich entscheiden konnte.

Danke an Stefan für die Orga.

Hier die Gruppe kurz vor dem Start einer Challenge:

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Am Sonntag, den 20.06.2021 veranstaltete der RSC 79 Werne zum 40. Mal seine St. Christophorus-Volksbank RTF. Im letzten Jahr noch wegen Corona ausgefallen, hat der RSC Werne als erster Verein in Nordrhein-Westfalen wieder eine RTF in fast gewohnter Manier ausgerichtet.

Um der Pandemiesituation zu begegnen, hatte das Orgateam um Monika Biermann und Peter Dercken ein Hygiene- und Veranstaltungskonzept erstellt, um die Veranstaltung sicher für Teilnehmer/innen und Helfer/innen durchführen zu können. Wichtigster Punkt war dabei, dass der Start nur nach Voranmeldung in einem bestimmten, vorab zu buchenden Zeitfenster möglich war – damit sollte das Gedrubbel am Start und bei der Anmeldung vermieden werden. Weiterhin galten Maskenpflicht und Sicherheitsabstand auf dem Startgelände am Anne-Frank-Gymnasium sowie auf den Verpflegungsstationen. Ein Dank auch an das Ordnungsamt der Stadt Werne, das keine Einwendungen gegen das Veranstaltungskonzpet hatte und damit die Durchführung der Veranstaltung ermöglichte. Bedanken möchten wir uns auch beim Radsportverband NRW, der uns durch Uwe Richert (Breitensportbeauftragter RSV NRW), bei der Online-Voranmeldung tatkräftig unterstützte.

Die Teilnehmerresonanz war mit 310 Teilnehmer/innen von 11 bis 80 Jahren mehr als positiv. In der Zeitvon 08:00 bis 11:00 Uhr starteten in Abständen von 10 Minuten bis zu 25 Radfahrer/innen auf die 4 Strecken von 42-150 km, die auf landschaftlich schönen Straßen durch das nordöstliche Münsterland fürhten.

Das Veranstaltungskonzept ging auf: der Start war entspannt, kein Gedränge auf dem großzügigen Gelände des AFG, die Fahrer/innen konnten sich in Gruppen finden, als Paar oder auch als Single auf die Strecke gehen. Der Spaß am gemeinsamen Ausrichten einer Veranstaltung, so wie die positive Rückmeldung der Teilnehmer waren dieses Jahr nach langer Zeit ohne Veranstaltungen sehr wohltuend. Vor allem seitens der Teilnehmer/innen gab es nur positive Rückmeldung für Organisation und Strecke, lediglich der starke Wind machte einigen Fahrer/innen zu schaffen. So gab es im Ziel viele lachende und  zufriedene Gesichter und bei Kaltgetränken und Bratwurst war es im Rahmen der Hygieneauflagen möglich, sich ein wenig auszutauschen und das schöne Wetter noch in geselligem Rahmen zu genießen.

In einer Rückmeldung vom RSC Silschede wurde der RSC 79 Werne sogar als “Orgapionier für RTFs unter Coronabedingungen” bezeichnet. Auch der RTF/CTF-Koordinator des Radsportverbandes NRW, Edgar Edwards, ließ es sich nehmen, selber an der RTF in Werne teilzunehmen und zitierte am Ende Hans Rosenthal mit “Das war Spitze!”

Wir haben uns über das Lob und die vielen zufriedenen Teilnehmer/innen gefreut, aber noch mehr freuen wir uns darüber, dass viele Vereine vor Ort danach verlauten ließen, ihre RTF in ähnlichem Rahmen veranstalten zu wollen. Somit wächst die Hoffnung, dass dieses Jahr noch die eine oder andere RTF stattfindet, auf der auch wir gerne starten möchten.

An dieser Stelle vielen Dank an unsere 50 Helferinnen und Helfer!!!

Hier ein paar Impressionen – mit Maske vor dem Start und auf die Strecke ging es dann ohne!

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RTF 2021

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Am 02.06.2021 war es endlich soweit!
Die aktuelle Corona-Lage und die damit verbundenen Lockerungen erlaubten den kontaktfreien Sport unter freiem Himmel in Gruppen bis zu 25 Personen!

Damit stand dem gemeinsamen Training des RSC 79 Werne nichts mehr im Wege.

Und knapp 40 Vereinsmitglieder ließen es sich nehmen, bei der ersten großen gemeinsamen Ausfahrt dabei zu sein.

Und der Traininsstand der Vereinsmitglieder ist trotz Corona super! Unter Beachtung der jeweils gültigen Corona-Kontaktauflagen sind in diesem Jahr schon viele Fahrten absolviert worden, aber am letzten Mittwoch nun das erste Mal im regulären Vereins-Training.

Insgesamt gab es 5 Guides, die die Gruppen mit unterschiedlichen Angeboten lockten.

Und zwar konnten die Fahrer/innen zwischen einer schnellen Gruppe mit einer ø-Geschwindigkeit >30 km/h, zwei schnellen Gruppen mit einer ø-Geschwindigkeit von 28-30 km/h sowie einer gemäßigteren Gruppe mit einer ø-Geschwindigkeit von 22-25 km/h. Dies waren Angebote für die geübten Rennradfahrer/innen im Verein. Zudem gab es noch das Angebot für eine Gravel-Ausfahrt mit ca. 50 gefahrenen Kilomenter für Gravel-, Cross- oder Mountain-Bike.

Alle Gruppen hatten einen guten Zuspruch, wie die folgenden Bilder zeigen:

Zunächst kamen alle mit Maske zum Treffpunkt – in blau-weiß!

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Und zum Gruppenstart ging es dann ohne Maske auf die Strecke!

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Die Ketten surrten und alle hatten ein Lachen im Gesicht.
Es hat viel Spaß gemacht, endlich wieder gemeinsam zu fahren!
Und der nächste Mittwoch kommt bestimmt.

Bericht von Daniel Schulte über eine Thementour in die Soester Börde:

Norman hatte sich im letzten Jahr ein neues Basso Rennrad gekauft und ich bin im letzten Jahr Besitzer eines Basso Rahmens aus den 90ern geworden. Klar, dass dann eine gemeinsame Ausfahrt geplant wurde. Diesen Plan haben wir dann am letzten Aprilwochenende umgesetzt. Da wir in diesem Jahr leider nicht am Karfreitag nach Herzfeld zum Struwenessen fahren konnten, haben wir zumindest die Radtour dorthin nachgeholt.

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Quintessenz unserer Tour: Hat sich doch `ne Menge in der Radtechnik getan! Norman schaltet zwar noch mechanisch, aber der Bremsschalthebel bedient heute 12 Gänge anstatt noch 8 Gänge wie am Anfang der 90er Jahre.  Auch ist der Übersetzungsumfang wesentlich höher als damals. Als größtes Ritzel kann heute ein 34er Ritzel angesteuert werden. In Verbindung mit einer 50-34 Kurbel hat man so eine 1:1 Übersetzung. Mein Basso hat hinten als größtes Ritzel ein 23er, und vorne hat das kleine Blatt 39 Zähne. Das machte sich zwar auf unserer Tour in der flachen Soester Börde nicht bemerkbar, aber wenn wir unseren Kurs weiter südlich zum Möhnesee abgeändert hätten, wäre es vorbei gewesen mit meiner lockeren Kurbelei.

Der Rahmen und die Laufräder sind bei Normans Rad aus Carbon, während mein Material aus einem Stahlrahmen und herkömmlich eingespeichten Alufelgen besteht. Deswegen ist Normans Rad mit 8 Kilo um 2 Kilo leichter als meins. Und ist dabei natürlich auch stabiler. Dazu trägt auch die Vorbau-Lenker Kombination bei. Im neuen Basso dreht sich eine 1 ½ Zoll Gabel mit einem Ahead Steuersatz. Hier sorgt einen Expander dafür, dass der Vorbau an der Gabel klemmt. Ein wesentlich stabileres System als die Konusklemmung mit einer 1 Zoll Gabel an dem 90er Jahre Basso. Bei einem Pedaltritt von Norman wird die Kraft also insgesamt wesentlich effizienter auf die Straße gebracht.

Hier der Vergleich im Bild!KlassikerTourVergleich

Der größte technische Fortschritt wurde meines Erachtens bei den Bremsen erreicht. Die Scheibenbremsen verzögern doch wesentlich besser als die Felgenkneifer aus den 90er Jahren. Besonders, wenn man im Regen fährt. Und dabei greift die Scheibenbremse keine tragenden Teile wie die Felgen an. Eine Felgenbremse trägt hingegen bei jeder Bremsung immer ein Stück von der Felge ab.

Fazit trotz aller technischen Unterschiede: Spaß am Radfahren hat man mit beiden Rädern. Mit dem neuen Rad fährt man halt wesentlich effizienter und auch schneller. Bleibt natürlich zu hoffen, dass wir in diesem Jahr auch noch mal eine Rast in Herzfeld einlegen können.

Autor: Daniel Schulte

 

 

 

Alle RSC-Vereinsmitglieder haben im Dezember fleißig bei der Aktion REWE-Vereinsscheine mitgemacht und Scheine gesammelt. Unser Ziel war es, so viele Scheine zusammenzubekommen, um für die Mitglieder unserer Jugendabteilung aus dem Prämienkatalog Trainingsanzüge bestellen zu können.

Und wir waren fleißig: Viele Vereinsmitglieder haben die gesammelten Scheine über die App dem Vereinskonto gutgeschrieben. Auch in die an verschiedenen Stellen aufgestellten Sammelboxen wurden viele Scheine eingeworfen, die von dann von Marion, Daniel und Monika in intensiver Heimarbeit eingescannt worden sind.

Und das waren dann schlussendlich ziemlich viele: Insgesamt sind über 4.000 Scheine zusammen gekommen. Und damit hatten wir die für die Trainingsanzüge erforderliche Scheineanzahl mehr als sicher bzw. wir konnten darüber hinaus sogar noch ein Doppel-Waffeleisen (sicherlich gut für die nächste Veranstaltung, die wir hoffentlich bald wieder durchführen können) und Mannschaftswesten bestellen, so dass keine Scheine verfallen mussten.

Und dann war noch etwas Organisationsarbeit (wie z.B. die Einzelanprobe in einer Garage, um die richtigen Größen zu ermitteln) nötig, bis wir mit Unterstützung der beiden Sponsoren Oka-Tec und Volkbank-Kamen-Werne die Bedruckung der Trainingsanzüge in Angriff nehmen konnten. Neben den beiden Sponsoren-Logos, der Internetadresse des RSC Werne auf dem Rücken kam dann auf die Vorderseite der Trainingsjacken unser RSC-Logo sowie die Individualisierung der Trainingsanzüge mit den Vornamen unserer jungen Mitglieder. Danach ist Johann dann co2-konform mit dem Fahrrad losgefahren, um die Anzüge an die Jugendlichen zu verteilen.

Leider können wir zurzeit kein gemeinsames Gruppenfoto machen, aber nachdem alle einzeln fotografiert worden sind, können wir zumindest in einer großen Collage unsere Jugend in ihren neuen Anzügen vorstellen – endlich mal wieder alle zusammen:

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Zurzeit verzichten wir noch auf ein gemeinsames Training, da wir aufgrund der gestiegenen Infektions- und Inzidenzzahlen kein Risiko für uns, unsere Mitglieder und ihre Familien eingehen möchten.

Aber die Jugend lässt sich nicht aufhalten und ist in corona-konformen Klein- oder Familiengruppen in der Gegend und auf MTB-Anlagen unterwegs. Und dann kann so eine Trainingsjacke schon mal nützlich sein, dann wenn man nach dem Fahren etwas zum Drüberziehen braucht. Bleibt gesund und fit!