Allgemein

Bericht von Daniel Schulte über eine Thementour in die Soester Börde:

Norman hatte sich im letzten Jahr ein neues Basso Rennrad gekauft und ich bin im letzten Jahr Besitzer eines Basso Rahmens aus den 90ern geworden. Klar, dass dann eine gemeinsame Ausfahrt geplant wurde. Diesen Plan haben wir dann am letzten Aprilwochenende umgesetzt. Da wir in diesem Jahr leider nicht am Karfreitag nach Herzfeld zum Struwenessen fahren konnten, haben wir zumindest die Radtour dorthin nachgeholt.

Klassikertour Daniel 202104

Quintessenz unserer Tour: Hat sich doch `ne Menge in der Radtechnik getan! Norman schaltet zwar noch mechanisch, aber der Bremsschalthebel bedient heute 12 Gänge anstatt noch 8 Gänge wie am Anfang der 90er Jahre.  Auch ist der Übersetzungsumfang wesentlich höher als damals. Als größtes Ritzel kann heute ein 34er Ritzel angesteuert werden. In Verbindung mit einer 50-34 Kurbel hat man so eine 1:1 Übersetzung. Mein Basso hat hinten als größtes Ritzel ein 23er, und vorne hat das kleine Blatt 39 Zähne. Das machte sich zwar auf unserer Tour in der flachen Soester Börde nicht bemerkbar, aber wenn wir unseren Kurs weiter südlich zum Möhnesee abgeändert hätten, wäre es vorbei gewesen mit meiner lockeren Kurbelei.

Der Rahmen und die Laufräder sind bei Normans Rad aus Carbon, während mein Material aus einem Stahlrahmen und herkömmlich eingespeichten Alufelgen besteht. Deswegen ist Normans Rad mit 8 Kilo um 2 Kilo leichter als meins. Und ist dabei natürlich auch stabiler. Dazu trägt auch die Vorbau-Lenker Kombination bei. Im neuen Basso dreht sich eine 1 ½ Zoll Gabel mit einem Ahead Steuersatz. Hier sorgt einen Expander dafür, dass der Vorbau an der Gabel klemmt. Ein wesentlich stabileres System als die Konusklemmung mit einer 1 Zoll Gabel an dem 90er Jahre Basso. Bei einem Pedaltritt von Norman wird die Kraft also insgesamt wesentlich effizienter auf die Straße gebracht.

Hier der Vergleich im Bild!KlassikerTourVergleich

Der größte technische Fortschritt wurde meines Erachtens bei den Bremsen erreicht. Die Scheibenbremsen verzögern doch wesentlich besser als die Felgenkneifer aus den 90er Jahren. Besonders, wenn man im Regen fährt. Und dabei greift die Scheibenbremse keine tragenden Teile wie die Felgen an. Eine Felgenbremse trägt hingegen bei jeder Bremsung immer ein Stück von der Felge ab.

Fazit trotz aller technischen Unterschiede: Spaß am Radfahren hat man mit beiden Rädern. Mit dem neuen Rad fährt man halt wesentlich effizienter und auch schneller. Bleibt natürlich zu hoffen, dass wir in diesem Jahr auch noch mal eine Rast in Herzfeld einlegen können.

Autor: Daniel Schulte

 

 

 

Alle RSC-Vereinsmitglieder haben im Dezember fleißig bei der Aktion REWE-Vereinsscheine mitgemacht und Scheine gesammelt. Unser Ziel war es, so viele Scheine zusammenzubekommen, um für die Mitglieder unserer Jugendabteilung aus dem Prämienkatalog Trainingsanzüge bestellen zu können.

Und wir waren fleißig: Viele Vereinsmitglieder haben die gesammelten Scheine über die App dem Vereinskonto gutgeschrieben. Auch in die an verschiedenen Stellen aufgestellten Sammelboxen wurden viele Scheine eingeworfen, die von dann von Marion, Daniel und Monika in intensiver Heimarbeit eingescannt worden sind.

Und das waren dann schlussendlich ziemlich viele: Insgesamt sind über 4.000 Scheine zusammen gekommen. Und damit hatten wir die für die Trainingsanzüge erforderliche Scheineanzahl mehr als sicher bzw. wir konnten darüber hinaus sogar noch ein Doppel-Waffeleisen (sicherlich gut für die nächste Veranstaltung, die wir hoffentlich bald wieder durchführen können) und Mannschaftswesten bestellen, so dass keine Scheine verfallen mussten.

Und dann war noch etwas Organisationsarbeit (wie z.B. die Einzelanprobe in einer Garage, um die richtigen Größen zu ermitteln) nötig, bis wir mit Unterstützung der beiden Sponsoren Oka-Tec und Volkbank-Kamen-Werne die Bedruckung der Trainingsanzüge in Angriff nehmen konnten. Neben den beiden Sponsoren-Logos, der Internetadresse des RSC Werne auf dem Rücken kam dann auf die Vorderseite der Trainingsjacken unser RSC-Logo sowie die Individualisierung der Trainingsanzüge mit den Vornamen unserer jungen Mitglieder. Danach ist Johann dann co2-konform mit dem Fahrrad losgefahren, um die Anzüge an die Jugendlichen zu verteilen.

Leider können wir zurzeit kein gemeinsames Gruppenfoto machen, aber nachdem alle einzeln fotografiert worden sind, können wir zumindest in einer großen Collage unsere Jugend in ihren neuen Anzügen vorstellen – endlich mal wieder alle zusammen:

Trainingsanzüge1

Zurzeit verzichten wir noch auf ein gemeinsames Training, da wir aufgrund der gestiegenen Infektions- und Inzidenzzahlen kein Risiko für uns, unsere Mitglieder und ihre Familien eingehen möchten.

Aber die Jugend lässt sich nicht aufhalten und ist in corona-konformen Klein- oder Familiengruppen in der Gegend und auf MTB-Anlagen unterwegs. Und dann kann so eine Trainingsjacke schon mal nützlich sein, dann wenn man nach dem Fahren etwas zum Drüberziehen braucht. Bleibt gesund und fit!

Hier alle erfolgreichen Teilnehmer der Saisoneröffnung2021 mit ihren” Trophäen”:

Saisoneröffnung2

Wer mindestens 5 Touren im Rahmen unserer Saisoneröffnung gefahren war, hat sich die RSC-Werne-Base-Cap verdient.
Ihr seht hier die glücklichen Träger. Sowie die 3 Gewinner der 2 Platzierungen mit Ihrer “Goldenen Ananas”.
Alle, die schon nach der ZWUF-Challenge 2020 eine Base-Cap ihr eigen nennen konnten bzw. deren Kopf-Umfang (Luca) für die Base-Cap zu klein ist, konnten sich über ein Funktionsunterhemd freuen!

Die nächste Gewinn-Chance auf ein RSC-Base-Cap bietet sich bei der RSC-Werne-Segment-Challenge 2021!
Infos kommen per Newsletter!

Traditionellerweise starten die RSC-Mitglieder in ein neues Jahr durch die Teilnahme bei den CTF-Veranstaltungen der Westfälischen-Winter-Bike-Trophy. Und seid vielen Jahren gewinnen wir dort mit unseren vielen Starts die Mannschaftswertung.

In 2021 musste aus bekannten Gründen die Veranstaltungsserie WWBT leider abgesagt werden.
Damit die RSClerInnen nicht ganz ohne Challenge ins neue Jahr starteten, rief der RSC-Vorstand zur Saisoneröffnung 2021 auf, in Eigenregie und corona-konform auf den verschiedenen Strecken der WWBT unterwegs zu sein. Zusätzlich waren 3 virtuelle Strecken benannt, die, wenn sie gefahren wurden, in die Wertung mit eingehen durften. Zu den virtuellen Fahrten auf Zwift verweisen wir auch gerne auf unseren Beitrag zur ZWIFT-RSC-Gruppe: Zwift statt Siff!

Ganz so viele Starts wie bei der WWBT 2020 konnten wir nicht zählen – im letzten Jahr hatten wir mit 196 Starts bei 9 Veranstaltungen die Mannschaftswertung gewonnen.

Aber immerhin: 118 Starts und insgesamt 7.200 gefahrene Kilometer kamen bei unserer Saisoneröffnung 2021 zusammen.

Aber sicherlich sind in den ersten 8 Wochen des Jahres 2021 noch weit aus mehr Trainingskilometer von RSClerInnen gefahren worden als die für die Challenge gezählten 7.200 km. Aber für die Meldetabelle der WWBT-Alternative zählten eben nur die Starts auf den WWBT-Strecken bzw. den ausgelobten ZWIFT-Alternativen.

Folgende Wertungsplätze kamen bei der Saisoneröffnung 2021 zusammen:

1. Platz in der KM-Wertung: Stefan Lukat mit 1.067,3 km
2. Platz in der KM-Wertung: Thomas Kimm mit 1.029,6 km
3. Platz in der KM-Wertung: Stefan Rühl mit 998,0 km

und

1. Platz in der Anzahl-Touren-Wertung: Stefan Rühl mit 16 Touren
2. Platz in der Anzahl-Touren-Wertung: Thomas Kimm mit 14 Touren
2. Platz in der Anzahl-Touren-Wertung: Stefan Lukat mit 14 Touren

Die drei Fahrer Stefan Rühl, Thomas Kimm und Stefan Lukat teilten sich die Platzierungen in den beiden Einzelwertungen untereinander auf. Insgesamt schafften es weitere 9 FahrerInnen, die geforderte Mindestanzahl von 5 WWBT-Touren zu fahren. Alle RSClerInnen mit dieser Mindestanzahl können sich über eine Überraschung freuen, die in Kürze verteilt wird!

Dazu gehört auch der 10-jährige Luca Weber, der gemeinsam mit seinem Vater Michael auf den Spuren der WWBT unterwegs war. Mit 6 gefahrenen Touren und 185 km hat er eine tolle Leistung gezeigt.

Die breiteste Auswahl an Touren fuhr Stefan Rühl, der alle klassischen 9 WWBT-Touren fuhr und sich sogar bis nach Neuenrade auf den Weg machte. Darübernhinaus nahm er den angebotenen Mix aus realen und virtuellen Touren wahr, so dass sich in seiner Tourliste auch die maximal möglichen 5 virtuellen Touren finden. Stefan Lukat mit 8 und Thomas Kimm mit 7 WWBT-Strecken fuhren ähnlich abwechslungsreich. Zudem fuhren die beiden zudem alle ihre Touren  in der realen Welt und dies mit dem Mountainbike.

Das letztlich überhaupt mehr als 9 Touren in die Wertung einfließen konnten, lag daran, dass für die Wertung auch doppelt gefahrene Strecken zählten. Und so kamen je nach Lust, Laune und Zeit auch deutlich mehr als nur die klassische Anzahl von 9 WWBT-Strecken zusammen.

Wir hätten gerne bei unsere eigene WWBT-Veranstaltung, die für den 10.01.2021 geplant war, wieder ähnlich viele TeilnehmerInnen wie in 2020 begrüßen wollen, so jedoch bot sich im Vergleich dazu in 2021 das folgende Bild:

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Und auch die  Fotos von den Strecken und sonstigen Startorten 2021 spiegeln nichts von der sonstigen Betriebsamkeit bei WWBT-Veranstaltungen wieder:

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Aber nichtsdestotrotz konnten die RSClerInnen vielfach bei gutem Wetter starten und gerade in der Schneewoche boten sich beeindruckende Bilder:

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Unser Fazit:
Gut dass es eine Saisoneröffnung-Challenge gab, aber beim gemeinschaftliche Fahren und bei den tollen Veranstaltungen der WWBT fällt die Motivation zu starten doch leichter. Und so freuen wir uns alle darauf, wenn es bald wieder in größeren Gruppen und gemeinschaftlich auf die Strecke, ins gemeinsame Training oder auf RTF-/CTF-Veranstaltungen gehen kann.

Und die nächste Challenge: Wer wirde Permanentenkönig/Permanentenkönigin 2021? Sammelt fleißig Punkte auf eurer roten Wertungskarte! Jede gefahrene Permanente zählt!

 

 

 

Zwift statt Siff oder „Verbindungsabbruch!“ ist der neue Platten!

Ein Erlebnisbericht von Stefan Rühl!

Es ist Montag Abend, 18:00 Uhr in Werne. Das durchschnittliche Vereinsmitglied des RSC Werne öffnet sich eine Flasche Dortmunder Bier und freut sich auf einen gemütlichen Fernsehabend, um sich von den Strapazen des Wochenendes zu erholen. Bei einem kleinen Teil der Sportler tun sich allerdings merkwürdige Dinge. Gegen 18:10 Uhr steht der Radsportler auf, geht ins Bad, um sich frisches Gel in die Haare zu dosieren, zu fönen und die Augenbrauen nachzuziehen. Danach kleidet er sich in einen Aero-Einteiler um dann einen Raum zu betreten, der einem normalen Radsportbegeisterten so fremd ist wie die Brücke des Raumschiff Enterprise. Im Zentrum steht eine Maschine, die entfernt an ein Hochleistungs-Rennrad erinnert, jedoch mit allerhand futuristisch anmutenden elektronischen Geräten entstellt ist. Vor dem Rad steht ein mindestens 65“ großer Monitor, die anderen Wände sind mit bodentiefen Spiegeln verkleidet. Die Szenerie ist in ein hellblau schimmerndes Licht getaucht. Der Radsportler startet die Computer, schwingt seinen Astralkörper auf die Maschine und fängt mit konzentriertem Blick an, zu treten. Ab und zu blickt er nach links oder rechts in einen der Spiegel und wirkt sehr männlich und sehr zufrieden…

Soweit die Vorurteile – zu Zwift – “virtuelles” Radfahren.

Aber die Wahrheit sieht anders aus. Nachdem sich der ambitionierte Radsportler das Geld für das Indoor-Trainingsequipment über Jahre hinweg vom Biergeld abgespart hat und der Traum vom Training vor dem heimischen Großbildfernseher im Wohnzimmer 10 Sekunden nach Ankunft des Ehepartners geplatzt ist, landen die meisten Trainingswilligen wie Harry Potter in einer Kammer unter der Treppe, wo sich nach einer halben Stunde Training die Rauhfasertapete, vom Schweiß vollgesogen, freiwillig von der Wand löst.

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Dies ist dann eher eine 43 Zoll Fernseher-Ansicht im Frontmodus!

Der Unbeirrbare starrt mit zugekniffenen Augen auf den kleinen Bildschirm seines Handys und versucht, die Informationen, die von der Trainingsplattform bereitgestellt werden, zu entziffern. Nebenbei versucht er noch, das Kind zu betreuen und den Müll rauszubringen…

 

 

 

Das ist die Realität – interpretiert von Stefan!

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Manche haben das Glück und dürfen das Indoor-Equipment auch im Wohnzimmer aufstellen!

 

Ungeachtet der menschenverachtenden Bedingungen dieser Trainingsmethode treffen sich trotzdem jeden Montag Abend um 18:30 Uhr so um die 10 RSC-Unbeirrbare, um ihr Leid mit anderen zu teilen. Hier werden die Möglichkeiten der Trainingsplattform „Zwift“ genutzt, um trotz Corona-Pandemie und früher Dunkelheit gemeinsam mit Gleichgesinnten Zeit auf dem Rad zu verbringen. Bei Zwift bietet sich die sogenannte Gruppenfahrt an, die die

 

Radsportler/innen unabhängig von ihrer Leistung immer wie mit einem Gummiband verbunden in der Gruppe zusammenhält.

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Die Gruppe fährt gemeinsam – aber am Ende gibt es einen Sieger?!

Leistungsunterschiede werden nur anhand der Position innerhalb der Gruppe deutlich. So ist eine gemeinsame Ausfahrt möglich, aber auch ein spannender Sprint oder eine packende Bergankunft. Zur gemeinsamen Unterhaltung wird noch ein Chat auf einer anderen Plattform gestartet, der allerdings meistens am ersten Berg ein wenig an Aktivität nachlässt. Spätestens nach der Bergankunft wird aber wieder fleißig fachgesimpelt und über die Möglichkeiten des Erwerbs von neuen virtuellen Laufrädern diskutiert, die, anders als im realen Leben, mit Schweißtropfen anstatt mit Geld bezahlt werden können.

Am Ende der Ausfahrt, bei der meistens der ein- oder andere mit einem Verbindungsabbruch ausscheidet, freut sich aber jede/r wieder auf das Wochenende, wenn man wieder mit vollem Einsatz im Matsch spielen kann!

Was man für Zwift braucht…

Um mitfahren zu können, benötigt man folgende Ausrüstung:

  • Einen Zugang zur Online-Plattform Zwift (14,99€ pro Monat, monatlich kündbar).
  • Eine steuerbare Rolle, in der einfachsten Ausführung bereits ab 200€ erhältlich aber die komfortableren und leiseren direktgetriebenen Modelle liegen in einer Preislage von ca. 600€. Nach oben gibt es wie immer keine Grenzen.
  • Ein Rennrad, möglichst aus Aluminium (Carbon ist empfindlich und muss vom Rahmenhersteller für den Betrieb mit einer Rolle freigegeben sein).
  • Ein Rechner oder Laptop mit halbwegs moderner Graphikkarte und mindestens Windows 10.
  • Einen Ant+-Adapter oder ein Bluetooth-fähigen Rechner.
  • Für den Chat ein Handy mit Headset.
  • Wenn gewünscht, weitere Sensoren wie Herzfrequenz oder Trittfrequenz (diese wird aber teilweise vom Trainer schon mitgeliefert)

Wer Interesse hat, ebenfalls mitzufahren, schickt bitte eine WhatsApp in unsere RSC-Gruppe und wird dann in die Zwift-Gruppe des RSC eingeladen. Wir freuen uns auf viele weitere Teilnehmer/innen!

Es war eine Herausforderung!

Der RSC 79Werne e.V. hatte seine Mitglieder zur Zwischen Weihnachten und Feuerwerk-Challenge 2020 eingeladen!

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Die Einladung lautete:
Wer hat Lust auf die 8-Tage ZWUF-Challenge?
400 km statt 4.000 Kalorien oder 500 km statt 5.000 Kalorien!
Die RSCler/innen hatten die Wahl!

Vom 24.12. bis zum 31.12.2020 – also in 8 Tagen – sollten am Ende entweder 400 km oder 500 km auf dem Tacho stehen, um die ZWUF-Auszeichnung zu bekommen. Das Motto forderte wie folgt auf:
Trotzt dem Wetter, trotzt den Kalorien, nehmt die Herausforderung an mit “Runter von der Couch, rauf aufs Rad!”

Und nur jeder Kilometer draußen zählte für die Kilometerwertung!
Kilometer auf der Rolle oder dem elektrischen Rollentrainer im heimischen Wohnzimmer zählten daher bei dieser Challenge nicht.

Logbuch einer Teilnehmerin – Monika Biermann:

1. Tag: 24.12.2020 – Heiligabend – Donnerstag
Es war kühl – 8 Grad und leicht feucht, aber es ist der erste Tag der Challenge und da konnte ich nicht “kneifen”. Start um 10:15 Uhr, denn um 13:00 Uhr mussten wir spätestens wieder zu Hause sein, da der Rehbraten noch in den Backofen musste. Es war schlammig von unten, aber relativ trocken von oben. Nach 43 km über Kamen und Bergkamen waren mein Mann Peter und ich wieder zu hause. Die ersten Kilometer für mein Ziel “400 km in 8 Tagen” waren eingefahren.

2. Tag: 25.12.2020 – 1. Weihnachtstag – Freitag
Heiligabend hatte ich die Ø 50 km pro Tag (um in 8 Tagen 400 km zu schaffen) nicht erreicht, also mussten es heute mehr werden. Peter hatte sich die 500er zum Ziel gesetzt und das hieß, er musste noch mehr aufholen. Damit war heute die Devise: getrennt fahren, damit jeder sein Tempo und seine Kilometer fahren konnte. Für mich ging es um 10:30 Uhr alleine auf die Strecke Richtung Hammer Osten, an der Gerthe entlang bis zum alten Bahndamm und dann über Kamen und Bergkamen wieder zurück nach Werne. Nach 3,5 Stunden und 66 km war ich wieder zu Hause. Der Wind und der leichte Regen hatten mich nicht abgehalten, aber die warme Dusche war absolut notwendig.

3.Tag: 26.12.2020 – 2. Weihnachtstag – Samstag
Schon wieder aufs Rad – ich war mit nicht so sicher. Vor allen Dinge, da das Wetter nicht besser war als am Tag zuvor. Mein Motivationsschub heute war, dass unsere Tochter Lust hatte, uns zu begleiten. Zu Dritt suchten wir die Abwechslung von heimischen Strecken dann beim Bahntrassenradeln im Mittleren Ruhrgebiet. Wir fuhren mit dem Auto nach Bochum an und am Ende wurden es 60 Fahrradkilometer über die Springoriumtrasse, Grugaweg, Trasse Zeche Zollverein und die Erzbahntrasse wieder zurück nach Bochum. Manchmal blitzte sogar die Sonne durch, was auch einige Fußgänger auf die Trassen lockte, die wir dann gekonnt umfahren mussten. Tolle Tour mit neuen Ausblicken aufs Ruhrgebiet. Da wir uns aber erst spät auf den Weg gemacht hatten, wurde es schon dunkel, als wir beim Auto wieder zurück waren. Für einen warmen Kakao war uns die Schlange bei McDonalds echt zu lang, aber zum Glück gab es nebenan eine Tankstelle, so dass wir mit warmen Getränken auch von innen wieder warm wurden.

4. Tag: 27.12.2020 – Sonntag
Der morgendliche Blick auf die Wettervorschau und die Niederschlagsprognose verhieß nichts gutes – Sturmböen bis 72 km/h aus Südwest und das den ganzen Tag. Sollten wir uns wirklich aufs Rad wagen? Wenn ich die Challenge schaffen wollte, blieb mir nichts anderes übrig. Ich weiß, dass ich keine 100 km am Tag fahren kann, um ggfs. nicht gefahrene Tage damit wieder auszugleichen. Meine Devise für die Challenge war: Jeden Tag fahren! Also blieb mir nichts anderes übrig. Peter brauchte auch seine Kilomter und unsere Tochter, sagte spontan: Ich fahr auch wieder mit. Also ging es los. Gut eingepackt in Regenjacken und Regenhosen ging es am Kanal entlang Richtung Preußenhafen (Kiosk leider geschlossen) und dann über den Sesekeradweg und Kamen wieder zurück nach Werne. Mancher Böe mussten wir uns wirklich entgegenstemmen, um nicht in den Kanal oder vom Sesekedamm gepustet zu werden. Nach 42 km waren wir dann wieder Zuhause. Damit mir wir wieder Kleidung für morgen hatten, hieß es erneut: Waschmaschine starten. Diese startete mit leichtem Knirschen, da sie auch schon an den vorausgegangenen Tage einiges an schmutziger Wäsche waschen musste.

5. Tag: 28.12.2020 – Montag
Da Funktionskleidung die Eigenschaft hat, schnell zu trocknen, konnten wir unsere Hosen und Trikots von gestern gleich wieder anziehen. Heute hieß es dann wieder getrennt fahren, denn Peter brauchte ein paar Kilometer mehr für die 500er-Challenge. Meine “Allein”-Strecke führte mich über Bönen bis nach Unna und dann über Methler und Bergkamen wieder zurück nach Werne. 53 km standen am Ende auf dem Tacho. Heute lief es gut, meine Beine waren nicht zu müde und die Lust am Radeln war einfach da – ich merkte, dass mir das Training der Tage zuvor gut getan hatte. Manchmal kam die Sonne durch und so machte der Tag richtig Spass.

6. Tag: 29.12.2020 – Dienstag
Nochmal aufs Rad? Ja – denn sonst würde ich die 400er nicht schaffen – und das war mein erklärtes Ziel. Die Marathon-Strecke rund um Hamm war die Grundrichtung unserer heutigen Tour. Peter und ich wollten zusammen fahren und mein Vorteil dabei ist, dass ich im Windschatten ein paar Körner sparen kann. Heute merkten wir beide, dass wir etwas müde waren, aber zusammen kann man sich dann immer ganz gut motivieren und so ging es auf die Strecke rund um Hamm. Auf dem Rückweg Richtung Werne, traf uns dann auf dem Mitteldamm am Kanal der Regen von oben. Aber für die letzten 8 Kilometer wollten wir die Regenhosen nicht mehr auspacken. Also Augen auf und durch, die warme Dusche wartete.

7. Tag: 30.12.2020 – Mittwoch
Die Radhosen und Regenjacken, die Gamaschen und Buffs waren passend wieder sauber und trocken. Für die 400er fehlten mir noch 90 km und Peter für die 500er noch 140 km. Ich wollte mir ein kleines Polster erfahren, damit ich an Silvester etwas weniger fahren musste und eine 70-km Tour wäre für Peter genau die Hälfte gewesen. Also wurde es die 70-km Tour – meine Königsetappe. Wir fuhren Richtung Norden – bis zum nördlichsten Punkte der Tour in Albersloh ging es mit wunderbarem Rückenwind aus Südwest schnell voran und am Werseradweg war es idyllisch ruhig. Aber nach dem Drehpunkt der Tour wartete der Gegenwind auf uns. Die zweiten 35 km waren deutlich anstrengender. Und von km 60 bis 65 hatten wir dann den extremsten Regen der bisherigen 7 Tagen. Die Regentropfen waren wir Nadelstiche auf der Haut. Aber auch das ging vorbei und die letzten 7 Kilometer bis Stockum waren wieder trocken. 72 Kilometer an einem Tag – das hat mich echt gefreut und danke auch an Peter, der ein perfekter Windschattenfahrer ist!!

8. Tag: 31.12.2020 – Silvester – Donnerstag
Letzer Tag der Challenge – und ich wusste ich würde es schaffen. Um die 400 km voll zu bekommen, musste ich nur noch 20 km fahren, das war machbar. Zum Ende wurden es 29 km – eine lockere Runde über Herringen und Overberge – es lief gut – wahrscheinlich auch in dem Bewusstsein, dass ich mein Zeil erreicht hatte. Die 8 Tage waren anstrengend. Vieles drehte sich ums Radfahren, Wäsche waschen, warm werden, Beine und Lunge anstrengen und ums “Motiviert bleiben”, aber am Ende: geschafft!

Fazit: Es hat Spaß gemacht, den eigenen Schweinehund so manches mal zu überwinden, dem Wetter zu trotzen, der eigenen Erschöpfung etwas entgegen zu setzen und letzlich, die Challenge zu schaffen.

Ende Logbuch!

Das schwierige an der Challenge waren sicherlich die nicht immer einfachen Wetterverhältnisse, aber auch die Integration in gewohnte Tagesabläufe. Wer gemeinsam mit Familienmitgliedern fahren konnte, hatte Glück. Andere mussten sicherlich manche Stunde opfern. Und gemäß Corona-Regeln ging es eben nur alleine, zu zweit oder als Familie auf die Strecke.
Glückwunsch an alle, die es geschafft haben.

Insgesamt haben 12 RSCler mehr als 500 km in 8 Tagen geschafft, einige knapper, andere um so deutlicher.
Peter Jücker mit 803 km und Jürgen Teicher mit 725 km wirklich deutlich mehr, und dies insbesondere weil manche Tagesetappen mit mehr als 120 km darunter waren. Andere haben mit knapp über 500 km die 500er Challenge gerade geschafft. Die Punktlandung machte hier unser Präsi Frank Volmerg mit 501 km – aber: geschafft ist geschafft!

Unserem jüngsten Teilnehmer Luca Weber (9 Jahre) ging es eher nicht um das Erreichen des Ziels, aber auch ein Lob an ihn, dass er den widrigen Wetterumständen trotzte und mit seinem Vater Michael die Halden um Hamm erkletterte!

Weitere 5 Teilnehmer schafften die 400er Marke – Glückwunsch! Und zwei Stragegien gingen dabei auf – entweder stetig fahren oder über verschieden hohe Tagesleistung gemischt mit Tagespausen auf die Gesamtkilometer zu kommen!

Alle Teilnehmer/innen mit gemeldeten Kilometerleistungen werden sich über eine Auszeichnung freuen können! Für die 400er und 500er-Finisher gibt es zudem eine Sonder-Auszeichnung! Wir informieren Euch!

Hier die Liste der 17 Finisher:

FinalFinal_ZWUF2020 Ergebnisliste

ZWUF

 

 

 

 

WWBTAbasage2021Unsere 14. Münsterland CTF war für den 10.01.2021 geplant.

Es sollte nicht sein!

Wir hätten gerne den Einstieg ins Radsportjahr 2021 wie gewohnt mit der Westfalen-Winter-Bike-Trophy genommen.

Aber: Corona macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Bei einem Veranstaltungsverbot bis zum 31.12.2020 ist es nicht möglich am 10.01.2021 eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die den dann geltenden Regelungen genügen kann. Die Vorbereitungszeit ist mit der aktuell ungewissen Situation zu kurz und den Spass an der Veranstaltung sowie das gewohnte WWBT-Feeling können wir nicht garantieren.

Aber nicht nur uns geht es so – auch den anderen Vereinen der Veranstaltergemeinschaft ist die Situation zu unsicher und unkalkulierbar – dies gilt für den früheren Termin des SC Capelle sowie auch für alle uns nachfolgenden WWBT-Termine.

Aber nicht nur die Durchführung als solche oder die fragliche Genehmigung sind unsere Bedenken, sondern insbesondere möchten wir auch die Sicherheit der Teilnehmer/innen und Helfer/innen nicht gefährden.

Und damit: Schweren Herzens wird die ganze WWBT Serie für 2021 abgesagt und das heißt auch unsere für den 10.01.2021 geplante CTF.

Zur offiziellen Absage: Link zur WWBT-Website.

 

Die Senioren aus der Rennabteilung des RSC Werne waren auch am 06.09.2020 wieder aktiv dabei!

Beim Rennen in Melle am 06.09.2020 zum Großen Preis “Zentrale Autoglass” starteten gleich 4 RSCler.

Im mit über 30 Startern sehr gut besetzten Feld der Klasse Senioren 3 (50-59 Jahre) starteten gleich 3 RSCler. Der Sieger des als Kriterum ausgetragenen Rennens über 43,75 km fuhr einen Schnitt von beachtlichen 43 km/h und Daniel Schulte vom RSC Werne fuhr nicht viel langsamer, denn er platzierte sich auf einem sehr guten 11. Platz.

Dirk Riechers fuhr auf den 21. Platz und Stefan Kramer kam bei seinem ersten Rennen dieser Saison mit dem großen Feld ins Ziel.

Als Kriterium wird ein Radrennen bezeichnet, das auf einem Rundkurs ausgetragen wird und bei dem durch regelmäßige Wertungssprints Punkte vergeben werden. Es gewinnt nicht der Fahrer, der als erster über die Ziellinie fährt, sondern der Fahrer, der über die diversen Sprints und die dort erzielten Platzierungen, die meisten Punkte erzielt hat. Die Starter vom RSC mussten sich also in jeder Wertungsrunde nochmal besonders anstrengen, um ihre Plätze zu erzielen.

In der Klasse der Senioren 4 (60-69 Jahre) startete in einem ebenfalls mit über 30 Startern sehr gut besetzten Feld der RSC-Fahrer Peter Dercken und landete in der abschließenden Wertung auf dem 18. Platz. Die Streckenlänge mit 43,75 km und einer ähnlichen Durchschnittsgeschwindigkeit wie bei den Senioren 3 zeigt, dass die Leistungsklassen hier sehr dicht beieinander liegen.

Tolle Rennimpressionen aus Melle:

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Nicht nur die Frühjahrsklassiker und der Tour de France-Zirkus werden gefahren, auch die Lizenzfahrer des RSC Werne starten wieder bei Radrennen.

Und das mit Erfolg! Weiterlesen

Da der Ötztaler dieses Jahr auch Corona bedingt abgesagt wurde, sind wir unseren Ötzi-Ersatz gefahren.

Gefahren sind Roman Harcek, Stefan Rühl, Stefan Lukat und Michael Weber.

Michael Weber hatte die Strecke vorab erarbeitet und sich bemüht, das Ötztaler-Feeling – mit Streckenlänge, Höhenmetern – in Sauerland zu holen.

Das Vierer-Team hatte folgende ötztaler-gleiche Strecke vor sich: 247km, 2296 Höhenmeter,

Geschafft haben sie das wie folgt: reine Fahrzeit 9:42 Stunden und Gesamtzeit mit Pausen 12:48 Stunden.

Los ging es um 07:00 Uhr Richtung Möhnesee. Von dort auf eine alte Bahntrasse bis Belecke. Ein kleines Frühstück in Kallenhardt als Zwischenstärkung und als Ersatz für die Verpflegungsstellen beim Ötztaler, danach hinter Warstein Richtung Olsberg. Kurz vor Olsberg der erste Plattfuß und es sollte nicht der letzte sein. Insgesamt mussten drei Platten auf der Strecke geflickt werden.

Eine 18% Rampe gab es bei den Bruchhauser Steinen, bevor es runter nach Willingen ging. Dort gönnten wir uns eine Warmverpflegung.

Gut gestärkt rauschten wir zum Diemelsee und von dort bis zum Aabachstausee und dieser Teil der Strecke war gespickt mit reichlich Höhenmeter.

Am Aabachstausee war dann auch der Wendepunkt. Es ging Richtung Büren, da wurde es auch langsam flacher.

Über Soest durch Paradies nach Welver. Und ab Pelkum träumten die 4 Fahrer schon vom verdientem “Feierabend”bier.

Super Leistung!!
ÖTZI