Rennsport

Zum letzten Wertungslauf der Radsport-Bundesliga und gleichzeitig der Deutschen Meisterschaft am Berg startete Fabian Peplau mit seinen Teamkollegen des Teams Embrace The World U19. Bei kühlen 8 Grad im sauerländischen Wenholthausen, erklang pünktlich um 9:00 Uhr das Startsignal zu den finalen 98 km und 2.800 Höhenmetern der diesjährigen internationalen Bundesligasaison.

Vom Start weg ging es direkt mit ca. 14 % Steigung in den Anstieg und die ersten Renner konnten nach kaum einer Minute dem angeschlagenen Tempo nicht mehr folgen. Es folgte ein Ausscheidungsrennen, bis sich eine kleine Gruppe absetzen konnte. Durch einen Fahrer des Embrace the World Teams, der in der Spitzengruppe vertreten war, musste keine Nachführarbeit durch das Team im Peloton geleistet werden. Am Ende belegte Ole Jablonski einen sehr starken 5. Platz, was gleichzeitig die Beste Einzelplatzierung in der jungen Bundesliga-Teamgeschichte darstellt. Mit Linus Brinkert auf Platz 37 und Fabian Peplau auf Platz 47 konnten wir noch den 8. Platz in der Teamwertung des Tages belegen.

Nur einen Tag später nahm Fabian bei sehr widrigen äußeren Bedingungen sein letztes Saisonrennen (Phönix-West Dortmund) unter die Räder. Da kein gesondertes Rennen der U19 Klasse ausgeschrieben wurde, durfte Fabian im Rennen der Männer-Amateure starten. Dieses Rennen wurde durch Punktewertungen entschieden. Das bedeutet, dass alle 10 Runden Punkte für die ersten vier Fahrer vergeben wurden. Am Ende gewinnt dann der Fahrer, der die meisten Punkte sammeln konnte.

Mit noch schweren Beinen vom Vortag ging Fabian die ersten drei Wertungssprints noch leer aus, bis er sich mit Andreas Jung vom RSV Gütersloh absetzen konnte. Nach einem fast 30km langem “Paarzeit”fahren konnte Fabian noch ausreichend Punkte sammeln, um am Ende bis auf Platz vier nach vorne zu fahren.

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Fabian Peplau (U19) dicht gefolgt von Andreas Jung vom RSV Gütersloh (Senioren).

Walburga und Peter sind erfahrene Ötzis und für ihren Live-Bericht vom diesjährigen Ötztaler einfach auf das Foto der beiden vor beeindruckender Kulisse klicken:

Ötztaler 2022_Hernold_Foto

In der grünen Hölle  – Radsportler vom RSC Werne bei „Rad am Ring“

Von Walburga Hernold

Die sagenhafte „grüne Hölle“, die Nordschleife des Nürburgrings, gehört zumindest im Motorsport zu den prestigeträchtigsten Kursen überhaupt.  Bis heute ist das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein Highlight im Motorsport-Kalender. Seit ungefähr 20 Jahren ist der Ring einmal im Jahr aber auch fest in der Hand des Radsports – so auch in diesem Jahr wieder am dritten Juli-Wochenende.  „Rad am Ring“ hat sich dabei längst einen ebenso mythischen Ruf erworben, wie diverse Motorsport-Events.

Im Programm von „Rad am Ring“ wird für nahezu jede Leistungsklasse etwas geboten, vom normalen Touren-Radler bis zur Rad- Bundesliga Fahrer. Sogar für die Kleinsten ist ein Kids Race im Angebot.  Highlights der Veranstaltung sind aber fraglos die Straßenrennen am Samstag sowie das 24h-Rennen, welches in Team-Größen vom Einzelstarter bis zu Teams aus 8 Fahrern bestritten werden kann. Wer keine 24h dabei sein möchte, kann bei Straßenrennen über 75 oder 150 km starten.  Rad am Ring ist also im wahrsten Sinne ein Großevent in der Radzene.

Die tolle Stimmung an der Strecke prägt das Event in besonderem Maße.  Die meisten Radsportler campen – zusammen mit Ihren Team- oder Vereinskollegen – von Freitag bis Sonntag auf dem Gelände. Verschiedenste Musikrichtungen beschallen dann den Kurs, ein Duft von Gegrilltem liegt abends über dem Gelände, während viele, die gerade nicht selber fahren müssen unaufhörlich andere Sportler im Wettkampf anfeuern. All das gibt dem Event ein ganz besonderes Flair, auf das ich mich schon Monate im Voraus gefreut habe.  Insgesamt waren 8.600 Sportler in den verschiedenen Disziplinen am Start. Bisher habe ich erst an einer anderen Radveranstaltung ein ähnliches Feeling erlebt, denn es ist für mich immer wieder faszinierend und beeindruckend, wenn mitzuerleben, wie viele radsportbegeisterte Menschen es gibt.

Los ging das sportliche Programm bereits am Freitagabend mit eine Einzelzeitfahren über die Nordschleife. Samstag folgten dann ab Mittag zunächst die Starter über die diversen Distanzen der Straßenrennen, bevor als Letztes kurz vor 13 Uhr der Start zum 24h-Rennen erfolgte.

Vom RSC Werne e.V. waren drei Vereinsmitglieder am Start.  Sandra, die gemeinsam mit Arbeitskollegen in einem Teamwettkampf startete. Für Sandra war es der erste Start bei RaR. Außerdem war mein Mann Peter zusammen mit seinem Freund Günther Kämper aus Lüdinghausen im 24h-Rennen für 2er-Teams gestartete. Ich hatte mich für das 150 km Jedermann am Samstag Rennen.

Mit dem 150 km Rennen begann Samstag um 12:30 Uhr die Rennen der Jedermänner und  -frauen.  Insgesamt waren 6 Runden mit jeweils über 500 Höhenmeter pro Runde zu bewältigen. Die Rennstrecke nutzte dabei einen Teil des Grand Prix-Kurses am Nürburgring, über die in der Vergangenheit Formel 1-Boliden jagten, und führte dann auf die Nordschleife, die mit dem Anstieg zur Hohen Acht topografisch außerordentlich anspruchsvoll ist. So kamen bei 150 km Gesamtstrecke gut  3100 Höhenmeter zusammen. Damit gehört der Rennkurs auf dem   Nürnburgring zum schwersten, was man in Deutschland als Hobbyfahrer in einem Rennen fahren kann.

Neben dem Anstieg sind  auch die kurvenreichen Abfahrten spektakulär,  besonders  die legendäre „Fuchsröhre“  fordert volle Konzentration, denn hier kann man leicht an die 100 km/h erreichen – mit dem Fahrrad!  Mehrfach schließt sich auf dem Kurs an eine steile Abfahrt eine knackige Gegensteigung an, so dass ich mich bei jeder Runde bemüht habe mit möglichst viel Schwung mit in diesen Gegenanstieg zu fahren.  Neben der Topografie bestand eine weitere Schwierigkeit des Rennens in den hohen Temperaturen, die vielen Teilnehmern, so auch mir, zu schaffen machten. So hieß es ausreichend trinken, und sich die Kräfte für die Dauer des Rennens einzuteilen. Insgesamt waren in diesem Rennen 20 Frauen am Start. Wobei die meisten Teilnehmerinnen in der Masters 2-Gruppe starteten. In der Klasse Masters 4,  in der ich startete waren keine weiteren Starterinnen. Das hat mich vor dem Start etwas demotiviert. Ich habe mir aber zwei Ziele gesteckt. Das erste war, das Rennen zu schaffen und schön wäre es wenn es mir als ältester Teilnehmerin gelänge,  nicht das Schlusslicht des Rennens  zu werden.

Als es dann soweit war und das Feld ins Rollen kam, war die Motivation und das Rennfeeling wieder da. Aufgrund der großen Hitze musste ich ab Runde 4 jedes Mal an der Verpflegungsstelle an der Hohen Acht anhalten, um mich mit Wasser abzukühlen und meine Trinkflasche aufzufüllen. Meine persönlich gesteckten Ziele habe ich mit dem 12. Platz im Frauenfeld erreicht.

Nachdem ich mein Rennen beendet und mich etwas erholt hatte, hatte ich Gelegenheit, Peter und Günni im 24h-Rennen zu unterstützen.  Beide lagen am Samstag zunächst noch auf dem vierten Platz ihrer Altersklasse 50+, konnten sich dann im Verlauf der Nacht aber auf den zweiten Rang (unter rund 30 Teams in ihrer Altersklasse) vorarbeiten und auf diesem Rang auch das Rennen abschließen.   Gemeinsam schafften sie in den 24h 25 Runden auf dem Kurs, was einer Distanz von mehr als 650 km entsprach.  Allein im 24h-Rennen waren rund 4500 Starter unterwegs, die am Sonntagnachmittag wieder das Ziel erreichten. Dass nach so vielen Stunden im Sattel bei der Zieldurchfahrt viele Emotionen spürbar wurden, kann man sich sicher leicht vorstellen. Die Freude jedes Einzelnen und das Jubeln der Teams sorgten  auch dieses Mal wieder für  Gänsehaut-Feeling – auch bei mir.   Den Abschluss des Wochenendes bildeten dann schließlich die Siegerehrung für die 24h-Fahrer, bei der auch Peter und Günni ihre wohlverdiente Ehrung bekamen.

Meinen großen Respekt haben alle Teilnehmer, die sich an dem RaR als Einzelstarter oder auch in den Teams 24 Std.  den sportlichen Herausforderungen stellen.  Chapeau! Wer mit vielen Gleichgesinnten ein unvergessliches Renn-Wochenende auf einem grandiosen Renn-Kurs erleben will, dem sei Rad am Ring wärmstens an Herz gelegt.

RSC Werne 20222

 

 

Viel los am letzten Juni-Wochenende

 

MTB Marathon Festival am Rursee

Das letzte Juni- Wochenende verbrachten Ina und Marcel Meinert sowie Heiko Schmidt in der Eifel. Im Rahmen des Marathons in Einruhr startet Marcel über die Langstrecke (95km/2500hm) und ist 18. in der Gesamtwertung der Männer (6. Platz in seiner Altersklasse) geworden. Über 50 km und 1250hm nahm Heiko Schmidt teil und wurde 61. des gesamten Feldes.

Einen Platz auf dem Podium konnte Ina Meinert einnehmen. Ihr Fokus liegt aktuell verstärkt auf dem Training für einen Halbmarathon im Laufen und weniger auf zwei Rädern. Laut Ina lief es ganz zufriedenstellend, als sie über die 30km Kurzstrecke mit mehr als 500hm den 4. Platz im Gesamtfeld der Frauen und damit den 2. Platz in ihrer Altersklasse belegen konnte. Der 4. Platz ist deutlich höher zu bewerten, da sie zusammen mit der Lizenzklasse gestartet ist und viele Konkurrentinnen hinter sich lassen konnte.

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Ina Meinert (links, auf Platz 2)


Bildchensprint – Bergzeitfahren

Beim 8,5km langen Bergzeitfahren konnte Peter Dercken die interne Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden. Das Rennen fügte sich in ein großes Radsportfest im Sauerland ein, dass nebenbei noch die deutschen Meisterschaften im Straßenrennen sowie Zeitfahren in den entsprechenden Eliteklassen beinhaltet hat. Wir gratulieren dem König am Berg. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr auch eine Königin krönen können.


Acht Van Bladel

Am letzten Wochenende stand die erste UCI Rundfahrt in der Nähe von Eindhoven an. Es galt vier Etappen in drei Tagen zu absolvieren. Betreut durch Teamchef Frederik Kremer und dem 1. Vorsitzenden des RSC 79 Werne Frank Volmerg, stand das Team am Freitag pünktlich 18:00 Uhr am Start über die ersten 110km Renndistanz. Ein internationales Fahrerfeld von 160 Fahrern gemischt aus Nationalteams, Nachwuchssportgruppen namhafter Profiteams und Sportgruppen der deutschen Bundesliga gingen äußert ambitioniert ins Rennen. Schon vor dem offiziellen Start gab es die ersten schweren Stürze. Eine Kombination aus niederländischen Feldwegen, Kopfsteinpflaster und Regen führten bei km 10 zu einem folgenschweren Sturz, der das Fahrerfeld in mehrere Gruppen teilte. Leider waren auch drei Fahrer des Embrace The World Teams in Stürze involviert. Leider führte dieser Umstand dazu, dass schon nach der ersten Etappe drei unserer Fahrer das Zeitlimit überschritten oder Zeitverluste in der Gesamtwertung hinzunehmen hatten. „Niederländischer Asphalt ist mindestens so hart wie der in Deutschland“ – war am Abend im Hotel mehrfach zu vernehmen.

Die zweite Etappe nahmen Ole Jablonski und Fabian Peplau in Angriff. Erschwert durch Naturstraßen und Pflastersteine beendeten beide Fahrer ihr Rennen im Hauptfeld. Ole konnte durch einen super Tag auf dem Rad in das grüne Wertungstrikot des kämpferischsten Fahrers schlüpfen und durfte zur Siegerehrung aufs Podium.

Durch sein grünes Trikot durfte Ole die dritte Etappe in der Startaufstellung in der ersten Reihe stehen. Leider wurden auch heute wieder einige schwere Stürze dem Team zum Verhängnis. Fabian schaffte es glücklicherweise noch in einer kleinen Gruppe unversehrt ins Ziel und Ole wurde Opfer des Zeitlimits. Durch einen Defekt wurde er zurückgeworfen und schaffte leider seinen Weg aus der Wagenkolonne zurück ins Fahrerfeld nicht mehr.

Das abschließende/ Zeitfahren am späten Sonntagnachmittag durfte somit nur noch Fabian Peplau in Angriff nehmen. Mit fast 47 kmh im Schnitt beendete er die 8,5 km lange Renndistanz und damit seine erste internationale Rundfahrt auf Gesamtrang 85. Etwas über 70 Teilnehmer mussten die Rundfahrt vorzeitig beenden.

Im Namen der Fahrer möchte sich Pressewart und Trainer des Teams Patrick Naber beim RSC 79 Werne, dem Team Embrace The World sowie besonders Livinggreen Garten und Landschaftsbau Dirk Sterenborg bedanken, der uns wöchentlich mit seinem Fahrzeug ermöglicht, dass wir mit den Jungs zu Rennen anreisen können.

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Teamvorstellung in Bladel – mit Fabian Peplau – 3. von links

1) MTB

Am Samstag, dem 11. Juni fanden die 2. MTB Schulsportmeisterschaften in NRW statt. Ausrichter war der Radsportverband NRW, der so die Nachwuchsförderung verbessern und Schulen sowie Radsportvereine zusammenbringen möchte.

Über 80 Schüler*innen aus 11 Schulen in NRW nahmen am Wettbewerb teil, der in Herten im Landschaftspark Hoheward ausgetragen wurde. Im ersten Teil des Wettbewerbs mussten 6 Technikaufgaben bewältigt werden. Danach wurden die Rennen durchgeführt, in der die Fahrer unterschiedlich schwere Strecken rund um die Halde Hoppenbruch bewältigen mussten.

Das Gymnasium St. Christophorus Werne hat mit zwei Mixed Teams in der Wertungsklasse 3 und 4 an dem Wettbewerb teilgenommen. Der RSC Werne e.V. hat die Betreuung vor Ort bzw. das vorbereitende Training übernommen. Die teilnehmenden Fahrer sind alle in der MTB Jugendabteilung des RSC Werne e.V. aktiv.

Das WK3 Team bestehend aus Marlene Stammer, Quentin Massmann, Justus Kickstein und Toby Knowlden hat mit einer starken Leistung den 1. Platz in der Wertungsklasse errungen.

Das WK4 Team bestehend aus Paulina Czeranka, Sophie Beckhove, Lasse Bruns, Henri Geue und Felix Beckhove hat ebenfalls mit dem 2. Platz sehr gut abgeschnitten.

MTB_Schulmeisteerschaft (25)

Damit sind nun beide Teams für die Bundesausscheidung am 28.9/29.9. in Berlin qualifiziert. Die Austragung findet unter Schirmherrschaft von MdB Cem Özdemir in Berlin am Velodrom bzw. Arkenberge statt.

Hier geht es zur Foto-Strecke: MTB_Schulmeisterschaft

 

2) Radrennen

Im Rahmen des Kasseler Renntages am 12.06. konnte Seniorenrennfahrer Daniel Schulte den 12. Platz erreichen. Nach 40 Kopfsteinpflaster geprägten Kilometern zeigte Daniel eine gute Leistung und konnte sich damit im Ergebnis klassieren lassen.

Fabian Peplaus weiterhin starke Form spiegelt sich regelmäßig in guten Ergebnissen wider. Als einer der wenigen Starter ohne Zeitfahrrad konnte Fabian am 04.06. auf Platz 3 der NRW- Meisterschaft im Zeitfahren fahren und aufs Podium steigen.

Als Helfer für seinen Teamkollegen wurde er 6. beim Rennen in Köln- Longerich am Pfingstmontag. Das Team Embrace The World U19 / RSC 79 Werne, wird in den verbleibenden Rennen alles daransetzen, dass die Gesamteinzelwertung und das gelbe Trikot im Rose NRW Cup in ihren Reihen verbleibt.

Mit Rückenwind aus dem erfolgreichen Wochenende in Köln, nahm das U19 Bundesligateam beim schweren Rennen im schweizerischen Gippingen teil. Integriert in ein internationales Radsportfest und in Kooperation mit dem Bund Deutscher Radfahrer, wurde hier ein weiteres Wertungsrennen für die deutsche Radbundesliga angeboten. Mit Platz 7 der Mannschaftswertung und einem 21. Platz durch Fabian in der Gesamttageswertung können wir vollends zufrieden sein. „Ganze 8 Teams konnten nicht die erforderlichen drei Fahrer ins Ziel bringen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.Radrennen

Zusammen mit der Elite ging es am letzten Donnerstag über schwere 85km in Paderborn- Neuenbeken. Gleichzeitig wurden in diesem Rennen auch die Regionen – und Bezirksmeisterschaften ausgetragen. Platz 11 in der Elite, ist gleichbedeutend mit Platz 2 der Wertung der U19, hinter seinem Teamkollegen Ole Jablonski und dem Sieg im Bezirk Westfalen-Mitte. In der Bezirkswertung Westfalen-Mitte, wurde das gesamte Podium durch Fabian und seine Teamkollegen Jan Albrecht sowie Kenai Sterenborg  belegt.

Am kommenden Wochenende wird das Team Embrace The World U19 / RSC 79 Werne ihre erste internationale Rundfahrt unter die Räder nehmen. Bei der „Acht Van Bladel“ in den Niederlanden wird nach 320 Rennkilometern in drei Tagen der Sieger ermittelt. Wir gehen davon aus, dass am geteilten Sonntag (95km Straßenrennen am Vormittag und 8,5km Zeitfahren am Nachmittag) die Gesamtwertung entschieden wird. Da es um Weltranglistenpunkte geht, ist die Rundfahrt durch Nationalmannschaften und Nachwuchsteams bekannter Profirennställe ergänzt. „Unsere Jungs sind motiviert und werden mit Spaß am Start stehen“.

 

Das Dirt Masters Festival 2022 hatte vom 26.05. bis 29.05.2022 nach Winterberg eingeladen.

Rund um den Bikepark Winterberg war eine große Expo-Fläche mit vielen Verkaufsständen aufgebaut, sowie ein Angebot von mehr als 10 Wettkämpfen in den verschiedensten Disziplinen von Slopestyle bis Fourcross über BMO 4X Rumble bis zu Enduro gab es ein großes Angebot.

Wer sich informieren möchte – hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Disziplinen: Gravity-Disziplinen.

Die Enduro-Challenge ist dabei die von den Werner-MTB-Fahrer/innen bevorzugte Disziplin – was sich auch in den Resultaten zeigte.

Und darum geht es bei der Enduro-Challenge:

Beim Enduro geht es bergauf und bergab. Es ist quasi die Urform des Mountainbike-Sports. Man fährt mit Freunden auf den Berg und bergab schaut man dann, wer am Schnellsten runter kommt. Und daraus hat sich die Sportart MTB-Enduro entwickelt.

Es ist quasi ein Mix aus Cross-Country- und Downhillrennen. Bei einem Enduro-Rennen fährt man einen Rundkurs von 30-50 Kilometern (insgesamt ca. 3-4 Stunden Fahrzeit) und bewältigt einzelne sogenannte Stages bergab (abgesteckte Streckenteile), bei denen jeweils die Zeit genommen wird. Sieger/in ist, wer am Ende die geringste Gesamtzeit aller gemessenen Stages hat. Je nach Rennklasse gibt es dabei eine unterschiedliche Anzahl von Stages. Beim Dirt Masters in Winterberg mussten die Kids bis U15 dann 2 Stages bewältigen, Toby (U17) und Finn (Open Men) hatten 6 Stages auf dem Programm.

An den Start gingen in den verschiedensten Enduro-Klassen RSCler/innen mit den folgenden Ergebnissen:

Leonas Czeranka – Klasse U11 – 7. Platz

Marlene Kickstein – Klasse U13 – 20. Platz – als einziges Mädchen im U13 Starterfeld!

Henry Wassmann – Klasse U15 – 1. Platz

Dirtmaster 2022

Henri Geue – Klasse U15 – 14. Platz

Toby Knowlden – Klasse Open Youth 17 – 11. Platz

Finn Bergmann – Klasse Open Men – 3. Platz

Dirtmaster 2022-002

Die Zuschauer/innen an der Strecke hatten einiges zu gucken und die Downhill-Abfahrten waren nicht ohne. Es geht wirklich über Stock und Stein, zwischen Bäumen und Baumstümpfen kurvenreich den Hang hinunter. Und natürlich vorher berghoch! Da musste man schon aufpassen, dass man am Start der Stages noch fit genug war, um sich auf die Abfahrt und den anspruchsvollen Untergrund zu konzentrieren.

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Aber wie man sieht, hat es allen Beteiligten Spaß gemacht – nicht nur bei den Rennteilnahmen selbst, sondern auch die Gemeinsamkeit und die Unterstützung, die es vor Ort gab oder der Spaß, den man auf den vielen möglichen Strecken im großen Bikepark Winterberg hat, waren ein tolles Erlebnis. Auf jeden Fall waren diese Tage schon mal eine gute Übung für die MTB-Schulmeisterschaften am 11.06.2022, an denen einige der Teilnehmenden vom Dirt Masters auch starten werden.

 

 

Radbundesliga U19 in Karbach (Bayern)

Mit 7 Fahrern aus der Kooperation des RSC 79 Werne mit dem Team Embrace The World, wird am kommenden Sonntag (22.5.), der Start zum vierten Wertungslauf der Radbundesliga U19 erfolgen. Mehr als 100 Starter werden die Strecke der diesjährigen Main Spessart- Rundfahrt unter die Räder nehmen. Gespickt mit einigen schweren Anstiegen, wird nach etwas über 120 km der Sieger ermittelt. Das Team Embrace The World U19 hat nach der erfolgreichen NRW-Meisterschaft in Langern am 08. Mai noch einen Trainingsblock absolviert, um bestmöglich auf das schwere Rennen vorbereitet zu sein.

Ziel wird sein, dass wir uns in der Teamwertung weiter in den Top Ten Deutschlands etablieren und in der Gesamteinzelwertung weiter in Richtung der ersten 30 Plätze schielen.

Vor Ort betreut wird das Team vom Sportlichen Leiter Frederik Kremer. Dieser wird auch das Begleitfahrzeug steuern.  Ergänzt wird Frederik vom Teamchef Michael Glowatzki.

 

Enduro DM Willingen

Erneut wird im Zuge des Enduro Rennens während des BIKE Festivals in Willingen (22.5.)  die Deutsche Meisterschaft im Enduro ausgefahren. Enduro ist eine Mischung aus Cross- Country Rennen und Downhill. Die Verbindungsstrecken der einzelnen Abschnitte müssen dabei aus eigener Muskelkraft mit dem Fahrrad bewältigt werden. Aufgrund seiner starken Leistungen in der Vergangenheit, darf Finn Bergmann einen Start im Elite-Rennen wahrnehmen und hat sich in den letzten Wochen intensiv darauf vorbereitet.

Alle Details zur Strecke werden erst zur Startnummernausgabe bekannt gegeben und sind „wie eine kleine Wundertüte“, bis dahin bleibt es also spannend. Das Training zur Streckenbesichtigung findet bereits am Festivalsamstag statt, das große Rennen steigt am Sonntag.

 

Unsere „Daheim bleibenden“ Vereinsmitglieder, werden ihr Wochenende bei einer Tour in  Eigenregie oder im Rahmen der „Haarstrang RTF“, unserer Freunde vom R.u.M.C. Sturm Hombruch verbringen.

Treu dem Motto: Jeder km zählt und das Stadtradeln ist noch nicht vorbei.

Der Stadtradeln-Zwischenstand vom 19.05.2022 – mit Klick auf das Bild geht´s dann direkt auf die Stadtradeln-Seite mit kompletter Übersicht:

 

Sie waren dabei, Walburga, Roman und Peter!

Mit Walburga`s Live-Nachbericht könnt ihr mit Klick auf das Bild die Rennatmosphäre nachspüren!

 

 

Ausblick auf die NRW Meisterschaft “1er Straße“ – Radsport in Werne- Langern am 08.05.2022 –

Schon 315 Anmeldungen (Stand 02.05.2022)!!! ´über alle Klassen!

Schon 248 Anmeldungen (Stand 01.05.2022)!!! über alle Klassen!

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Unterbrechung drehen sich endlich wieder die Räder im Kreis. Wie schon in den Jahren 2018 und 2019, wird der RSC 79 Werne seinen nunmehr 12. POCO Cup im Werneraner Ortsteil Langern ausrichten. Auf der bewährten Strecke wird es trotzdem zu einer Premiere kommen. Zum ersten Mal wird das Rennen mit seinen drei  teilweise giftigen Anstiegen  „anders rum“ stattfinden und der Osticker Berg könnte dabei zum finalen Scharfrichter werden. Weiterlesen

Was die Profis können, können auch RSC-Fahrer:innen!

Sandra, Walburga und Peter H.
machten sich auf ins Abenteuer Amstel Gold Race 2022.

2022 UCI cycling calendar | 2022 Amstel Gold Race :: velowire.com ::  (photos, videos + actualités cyclisme)

Das Amstel Gold Race in der hügeligen Provinz Limburg/NL gilt als Auftakt der klassischen Ardennen-Rennen – am Sonntag, den 10.04.2022 starteten 25 Profi-Teams und am Samstag davor, hatten auch 3 RSC-Fahrer:innen den Mut, sich im Amateur-Rennen der Strecke zu stellen. Sandra hatte sich für die blaue Tour mit 100 km und Walburga und Peter hatten sich mit 245 km für die “oranje”, für die längste der zur Auswahl stehenden Strecken für die “Jedermenschen” entschieden, fast identisch mit der Strecke, die auch die Profis am Sonntag fuhren.

Am Sonntag gewann Michal Kwiatkowski bei den Profis und am Samstag gewannen Sandra, Walburga und Peter ihr eigenes AGR 2022. Herzlichen Glückwunsch!

Ihre Tour-Berichte mit viel Live-Feeling, könnte Ihr hier nachlesen – klickt auf die Bilder und ihr kommt direkt zum jeweiligen Bericht:

AGR2022_Sandra_AGR

Sandra vorm berüchtigten Cauberg!

AGR2022_Hernold

Walburga und Peter quasi im Gleichtritt!