Eine Reisebericht von Jörn von der Heide:

Hoch ambitioniert machte sich am 29.03.2022 eine Reisegruppe auf nach Mallorca, um sich dort die
nötigen Körner für eine erfolgreiche Saison zu holen.
Folgende Teilnehmer waren dabei:
Team-Manager:  Jürgen Z.
Reiseplanung:    Harald S. & Thomas K.
UK-Support:    Kai Z.
Mental-Coaches:  Maria und Rainer K.
Newbies:    Klaus F., Thorsten W. & Jörn v.d.H.Die Anreise begann vielversprechend. Der gut getaktete Reiseplan von Harald begann pünktlich und
wir geplant um 4:45 Uhr. Am Flughafen Münster/Osnabrück angekommen übernahm Thomas den
Check-In. Alles lief wie am Schnürchen (keiner hatte was anderes erwartet, von daher hier nochmal
im Namen der gesamten Truppe: VIELEN DANK an die Beiden).

Dienstag, 29.03.2022:
Auf Mallorca angekommen, wurde die Gruppe per VIP-Taxi zum Hotel gefahren, wo der UK-Import
Kai (Triathlet & gestandener B.trinker) sich der Gruppe vorstellte und anschloss. Die Räder wurden
von Hürzeler geholt und die Truppe machte sich zu einer gemütlichen Einroll-Runde nach „Cala Sant
Vicenc“ auf, um dort im Hafen einen Kaffee zu sich zu nehmen.

Streckendaten:
Länge:      42 km
Höhenmeter:    231

Die Gruppe war pünktlich zur täglichen Teambesprechung um 17:00 Uhr im Hotel zurück. Team-
Manager Jürgen hatte diese Zeit aus Versehen oder gerade deshalb zur ebenfalls parallel
stattfindenden Happy-Hour im Hotel gelegt.

Mittwoch, 30.03.2022:
An diesem Tag bereiste die Truppe die Radrennbahn in „Sineu“. Ursprünglich angedacht waren circa
80km, woraus am Ende aber ein Gran-Fondo mit den doppelten Höhenmetern geworden ist. Dies lag
an einer kleinen Brummsummse und den schlechten Spanisch Kenntnissen von Kai (SCHERZ: Er
spricht fließend Spanisch, die Gruppe wiedersetzte sich aber den Landschaftskenntnissen der
einheimischen Bewohner und versuchte mit dem Rennrad einen Single-Trail zu bezwingen). Dieser
Versuch hatte auch etwas Positives: die Steigung von 19%, die man vorher hinunter gefahren war,
durfte man nun auch wieder hinauffahren.

Einige Team-Mitglieder versuchten sich auf der Rennbahn. Vorne weg Thorsten, der sich einem
Konvoi von anderen Fahrern anschloss. Mit gefühlt 50 km/h fuhr er im Oval im Sog der Gruppe.
Zitat: „Verrückt, das wurde immer schneller, nachdem einer vorne rausging.“

Streckendaten:
Länge:      101 km
Höhenmeter:    981

Das Wetter an diesem Tag war noch gut, aber das sollte sich leider in den nächsten Tagen ändern.
Wie gewohnt, war man pünktlich bei der Team-Besprechung, um dem harten Strafenkatalog von
Jürgen zu umgehen.

Donnerstag, 31.03.2022:
Ruhetag für Alle! Bei Billard und Spaziergängen wurde aufgrund der schlecht Wetterfront relaxed.

Freitag, 01.04.2022:
Man machte sich auf zum „Cap Formentor“. Bei Windböen von bis zu 95 km/h war ein
Gruppenverband undenkbar. Jeder versuchte sein Rad zu halten und nicht von den Böen in die Wand
oder den Graben gedrückt zu werden. Belohnt wurde man am Ende mit einer atemberaubenden
Landschaft. Kleiner Schönheitsfleck: Die Straße zum Cap selbst war leider wegen der Wetterlage
gesperrt. So fuhr der ein oder andere noch den Extra Berg am Kiosk hinauf, um sich die fehlenden
Höhenmeter zu holen. Am Ende trank man bei einem Stück Kuchen noch einen Kaffee, ehe man die
Rückreise zum Hotel antrat, da der Regen einsetzte.

Streckendaten:
Länge:      44 km
Höhenmeter:    812 (für die beiden die den extra Hügel hochgefahren sind)

Nachdem gegen Mittag der Regen nachließ, machten Kai und Jörn noch eine kleine Speed-Einheit,
die Ihre für den kommenden Tag aber beeinflussen sollte:
Extra-Streckendaten:
Länge:      48 km
Höhenmeter:    177

Samstag, 02.04.2022:
Heute war das Ziel das Kloster in „Lluc“, mit der Option noch nach „Sa Calobra“ hinunter zu fahren.
Um es vorweg zu nehmen: Die beiden Amateure Kai und Jörn verwarfen diesen Plan, nachdem sie
oben am Kloster angekommen waren.
Zur Tour: Der Hinweg wurde taktisch gut gewählt, um den Rückenwind auf der Rückfahrt zu haben.
Bei wolkigem Wetter ging es bei 11 Grad Richtung Kloster. Nach 1-2 kleineren Wellen, begann dann
der Anstieg zum Kloster. Oben am Berg herrschten 3 Grad und die 15km lange Abfahrt ließ die Hände
ganz schön anfrieren. An diesem Tag sollte aber eine totgeglaubte Species zurückkehren: die für
ausgestorben geltende Bergelfe! Diese, in Person von Thomas Kimm, startete den Anstieg als letzter
und nahm dem zweitschnellsten der Gruppe hier circa 1 Minute ab. Oft wird Strava als
nicht vertrauenswürdig gehalten, doch nun kann man festhalten: „Strava lügt nicht!“
Oben am Gipfel trank man einen Kaffee und aß eine bunte Mischung an verschieden Kuchensorten.
Die danach folgende Abfahrt hielt was sich versprach: Richtig Geil!